Action auf dem Wasser – die Welthafentage in Rotterdam

Ulrike Grafberger, Dienstag, 1. Oktober 2013, 241 Mal gesehen

Action auf dem Wasser – die Welthafentage in Rotterdam

Knall, bum, bäng ... es ertönt ein lauter Knall, die Besatzung der „Vlissingen“ wird mit einem Schlag überwältigt, ein Mann geht über Bord, dann steigen dunkle Rauchschwaden aus der Kajüte in den Himmel. Sofort wird die Notfallrettung des Rotterdamer Hafens alarmiert. Und dann geht alles ganz schnell: Ein Rettungsboot mit zwei Sanitätern schießt über die Maas und hilft dem Ertrinkenden aus dem Wasser. Ein Feuerlöschschiff mit einer riesigen Wasserfontäne ist im Anmarsch und löscht kurz darauf den Brand. Und last but not least kommt auch noch Hilfe aus der Luft: Ein Rettungshubschrauber lässt einen der Besatzungsmitglieder abseilen, um erste Hilfe an Bord zu leisten.

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Knall, bum, bäng ... es ertönt ein lauter Knall, die Besatzung der „Vlissingen“ wird mit einem Schlag überwältigt, ein Mann geht über Bord, dann steigen dunkle Rauchschwaden aus der Kajüte in den Himmel. Sofort wird die Notfallrettung des Rotterdamer Hafens alarmiert. Und dann geht alles ganz schnell: Ein Rettungsboot mit zwei Sanitätern schießt über die Maas und hilft dem Ertrinkenden aus dem Wasser. Ein Feuerlöschschiff mit einer riesigen Wasserfontäne ist im Anmarsch und löscht kurz darauf den Brand. Und last but not least kommt auch noch Hilfe aus der Luft: Ein Rettungshubschrauber lässt einen der Besatzungsmitglieder abseilen, um erste Hilfe an Bord zu leisten.

Was wie eine Szene aus „Küstenwache“ oder „Notruf Hafenkante“ aussieht, spielt sich vor meinen Augen auf der Maas in Rotterdam ab. Und zwar während der Welthafentage. Dort zeigt nicht nur der Hafenbetrieb von Rotterdam, was er im Notfall alles zu bieten hat. Ich bestaune auch einen Antipiraterieeinsatz der Königlichen Marine, bei dem die Piraten mit lauten Knallkörpern abgelenkt werden und schwer bewaffnete Mariners anrücken, sowie einen Einsatz der Küstenwache zur Zollfahndung.

Zwischendurch düsen Wakeboarders übers Wasser, und ein Flyboarder stürzt sich kopfüber in die Maas. Und das ist nur ein kleiner Teil des immens großen Angebotes, das drei Tage lang die Stadt und den Hafen von Rotterdam beherrscht. Insgesamt finden 60 mehr oder weniger spektakuläre Aktivitäten zu Wasser und zu Land statt. Und dabei kann man auch selbst aktiv werden, z.B. Seemannsknoten knüpfen.

Was mir besonders gut gefallen hat: Man kann ganz spontan und unverbindlich bei den Welthafentagen in Rotterdam vorbeischauen. Es gibt keinen Eintritt und kein Gedränge, denn im Prinzip lassen sich die Demonstrationen von der Erasmusbrücke ebenso verfolgen wie von der Kade am Wilhelminapier. Selbst das Maritime Museum ist während der Welthafentage kostenlos zu besichtigen. Und wer noch tiefer in das Hafengeschehen einsteigen möchte, der kann mit den Schiffen der Reederei Spido zu einer Hafenrundfahrt aufbrechen oder mit dem Amphibienbus von Splashtours über die Maas fahren. Das dann allerdings gegen Bezahlung.

Die Welthafentage verpasst? Die nächsten Welthafentage in Rotterdam finden vom 5. bis zum 7. September 2014 statt. Ein Besuch in Rotterdam lohnt sich aber immer. An einer Hafenrundfahrt  kann man das ganze Jahr über teilnehmen, und auch die Pforten des Maritimen Museums  stehen Ihnen jederzeit offen.

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