Der Zweite Weltkrieg in der Provinz Gelderland

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Der Zweite Weltkrieg in der Provinz Gelderland

Die Provinz Gelderland was 1944 und 1945 Schauplatz der Operation Market Garden und Die Offensieve im Rheingebiet.

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Die Provinz Gelderland spielte gegen Ende des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Operation Market Garden fand hier im Jahr 1944 eine der größten Luftlandeoperationen aller Zeiten statt. Eindhoven, Nimwegen und Arnheim wurden schwer umkämpft. Einige Monate später startete hier Die Offensieve im Rheingebiet, bei der die Alliierten zum Rhein vorrückten. 

  • Gedenken Sie an verschiedenen Orten bei Oosterbeek und Arnheim der Schlacht um Arnheim.
  • Besuchen Sie das Nationaal Bevrijdingsmuseum 1944-1945 bei Groesbeek im ehemaligen Kampfgebiet.
  • Lauschen Sie an den Audio-Spots entlang der Liberation Route den Geschichten über den Zweiten Weltkrieg.

Operation Market Garden

Operation Market Garden, eine der größten Operationen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg erfolgte im September 1944. Sie diente dem Ziel, Brücken über die Flüsse Maas, Waal und den Rhein in Holland zu erobern. Auf diese Weise sollten die alliierten Truppen den gefürchteten Westwall, eine Verteidigungslinie, die von der Schweiz bis Kleve verlief, umgehen können. Man hoffte mit einem raschen Einmarsch ins Ruhrgebiet und weiter nach Berlin den Krieg noch vor Weihnachten beenden zu können. Die Operation verlief zunächst erfolgreich, bis zur Schlacht um Arnheim. Den Alliierten sollte es letztendlich nicht gelingen, die letzte Brücke bei Arnheim zu erobern: es war ‚a bridge to far‘  (Original-Titel des Kriegsfilmes ‚Die Brücke von Arnheim‘).

Die Offensieve im Rheingebiet

Nachdem die Operation Market Garden fehlgeschlagen war, ersannen die Alliierten eine andere Strategie, um ins Herz von Nazi-Deutschland vorzurücken: Die Offensieve im Rheingebiet. Mit einigen umfangreichen Operationen wollten sie das Gebiet im Westen des Rheins von deutschen Truppen ‚reinigen‘ und den Fluss überqueren. Anfang Februar 1945 wurden 500.000 alliierte Soldaten um Groesbeek und Nimwegen versammelt, ausgerüstet mit 1.000 Kanonen und 34.000 Fahrzeugen. Es sollte die größte Offensive werden, die jemals von holländischem Boden aus gestartet wurde.

Museen

Im Nationaal Bevrijdingsmuseum 1944-1945 in Groesbeek erleben Sie das Vorfeld des Krieges, Sie erfahren alles über die Besatzungszeit, feiern die Befreiung mit und können den Wiederaufbau Hollands und Europas verfolgen.

Airborne Museum ‚Hartenstein‘ in Oosterbeek ist das Museum über die Schlacht um Arnheim vom September 1944. In der preisgekrönten Airborne Experience (900 m2) wähnen Sie sich mitten im Kampfgeschehen und erleben die Schlacht um Arnheim auf eindringliche Weise mit.

Am Fuße der historischen John Frostbrug in Arnheim, der ‚bridge too far‘, befindet sich das Informationszentrum ‚Slag om Arnhem‘. Hier sehen Sie einzigartiges Bildmaterial und hören spannende Audio-Fragmente von Augenzeugen: von Zivilisten sowie von alliierten und deutschen Soldaten.

Das Informationszentrum ‚De Polen van Driel‘ im Dörfchen Driel beleuchtet den Kampf der ersten polnischen unabhängigen Fallschirmspringerbrigade im Rahmen der Operation Market Garden.

Liberation Route Gelderland

An verschiedenen Stellen in der Provinz befinden sich große Feldsteine, bei denen Sie Geschichten aus dem Krieg lauschen können: die sogenannten Audio-Spots. Auf der Website www.liberationroute.com finden Sie diese Stellen. Sollten Sie sich gerade nicht in der Nähe eines Audio-Spots befinden, können sie die Geschichten auch online hören oder über die Liberation Route Europe-App herunterladen. Auf der Website finden Sie außerdem Informationen über Routen und Arrangements.

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Informationszentrum 'Slag om Arnhem' - Arnheim

Am Fuße der historischen John Frostbrug in Arnheim, auch bekannt als ‚a bridge too far‘ (Originaltitel des Kriegsfilms ‚Die Brücke von Arnheim‘), befindet sich das Informationszentrum 'Slag om Arnhem'

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