Die Nachtwache im Rijksmuseum Amsterdam

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Die Nachtwache

Jos Vranken (Direktor des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention): „Die Museen der niederländischen Großstädte reflektieren in ihren Ausstellungsstücken dieses echte holländische Leben: Lebensfreude, Weltoffenheit und Toleranz gehören zur Mentalität der HolländerInnen, die auf eine ungebrochene Tradition ihres Landes blicken können. Liest man die Gemälde in den Museen unter dem Aspekt der Authentizität, bevor man wieder in das städtische Leben eintaucht, begegnet einem manchmal ein Mann, der gerade aus dem Gemälde Die Nachtwache von Rembrandt Harmensz van Rijn entstiegen zu sein scheint.“

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Jos Vranken (Direktor des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention): „Die Museen der niederländischen Großstädte reflektieren in ihren Ausstellungsstücken dieses echte holländische Leben: Lebensfreude, Weltoffenheit und Toleranz gehören zur Mentalität der HolländerInnen, die auf eine ungebrochene Tradition ihres Landes blicken können. Liest man die Gemälde in den Museen unter dem Aspekt der Authentizität, bevor man wieder in das städtische Leben eintaucht, begegnet einem manchmal ein Mann, der gerade aus dem Gemälde Die Nachtwache von Rembrandt Harmensz van Rijn entstiegen zu sein scheint.“

Die Nachtwache (niederländisch: De Nachtwacht) zählt zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Rembrandt-Gemälden. Im 20. Jahrhundert war es gleich dreimal Gegenstand von Anschlägen. Seit der Wiedereröffnung des Rijkmuseums Amsterdam erwartet es die internationalen Besucher glücklicherweise unbeschädigt an der Stirnseite des prominenten Altmeister-Saales.

Rembrandts Werk entstand 1642 und war für den Festsaal der Amsterdamer Schützengilde bestimmt. Bis 1715 blieb es in diesen Räumlichkeiten und wurde dann an allen vier Seiten beschnitten, weil das 4,02 Meter hohe und 5,10 Meter breite Gemälde nicht zum neuen Standort passte. Die Beschneidung des Gemäldes ist besonders bei der Figur des Trommlers zu sehen, der in der Mitte durchschnitten ist. Insgesamt 34 Figuren, überwiegend Schützen, sind auf dem Gruppenbildnis zu sehen und erklären den ursprünglichen Titel des Bildes: Die Kompanie des Frans Banning Cocq. Es zeigt eine Bürgerwehr aus dem 17. Jahrhundert, wie sie sich seinerzeit mit vielen anderen Bürgerwehren für die Loslösung der Niederlande von der beherrschenden spanischen Krone einsetzte. Genau durch die große Anziehungskraft des Bildes und die Darstellung des bürgerlichen Lebens in Freiheitsdrang, verdient Die Nachtwache meiner Meinung nach das Prädikat „echt“ holländisch.

Rijksmuseum Amsterdam

Das Nationalmuseum, in dem Rembrandts weltberühmte „Nachtwache“ zu sehen ist.

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