Fix geflitzt!

Denise Mosbach, Montag, 6. Mai 2013, 144 Mal gesehen

Fix geflitzt!

Sie sind cool, schlank und super hip mit fixed gear (engl. für starren Gang), weshalb sie im Volksmund als ‚fixies‘ bezeichnet werden. Was jedoch nur wenige wissen, fixies sind eigentlich ziemlich altmodisch. „Das erste Fahrrad wurde vor circa 100 Jahren erfunden und hatte ebenfalls keine Rücktrittbremse, Gänge oder andere technische Schnickschnacks“, sagt Sammy Dirksz, Eigentümer von Pristine dem ersten holländischen Fixie-Laden. Für diejenigen, die keine Ahnung haben, was ein Fixie ist: ‚fixie‘ ist die Abkürzung für ‚fixed gear‘, das heißt, das Ritzel ist direkt mit dem hinteren Nabe verbunden. Es ist eine modernere Version eines Rennrads, das beim Sechstagerennen eingesetzt wird.

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Sie sind cool, schlank und super hip mit fixed gear (engl. für starren Gang), weshalb sie im Volksmund als ‚fixies‘ bezeichnet werden. Was jedoch nur wenige wissen, fixies sind eigentlich ziemlich altmodisch. „Das erste Fahrrad wurde vor circa 100 Jahren erfunden und hatte ebenfalls keine Rücktrittbremse, Gänge oder andere technische Schnickschnacks“, sagt Sammy Dirksz, Eigentümer von Pristine dem ersten holländischen Fixie-Laden. Für diejenigen, die keine Ahnung haben, was ein Fixie ist: ‚fixie‘ ist die Abkürzung für ‚fixed gear‘, das heißt, das Ritzel ist direkt mit dem hinteren Nabe verbunden. Es ist eine modernere Version eines Rennrads, das beim Sechstagerennen eingesetzt wird.

Der Fixie-Trend kommt aus den USA, wo es die schönsten Exemplare gibt. Die Fixie-Fans kommen aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten: von Rechtsanwälten und Tradern bis hin zu Künstlern und Studenten. Jeder möchte eines haben. Der Trend breitete sich bald nach Europa aus, beginnend mit London, Stockholm und Berlin. Und jetzt scheinen auch die Niederlande vom Fixie-Virus infiziert zu sein, vor allem Amsterdam, wo stets mehr hippe Typen auf das Fixie umsteigen.

An das Fahren auf einem Fixie muss man sich zunächst gewöhnen, da das Fahrrad standardmäßig keine Bremsen hat. Richtig: keine Bremsen. „Man reduziert die Geschwindigkeit, indem man einfach Gegendruck mit den Pedalen ausübt“, sagt Sammy. „Und durch ‚skidden‘, blockiert man das Hinterrad vollständig und bringt damit das Fahrrad zum Halten, wenngleich diese Technik etwas Übung erfordert.“ Als unerfahrener Fahrrad-Tourist sollte man wissen, dass diese moderne Version des Ultra-Hollandrads, so cool es auch sein mag, vielleicht nicht die optimale Wahl darstellt, um das Land zu erkunden. Ein ‚altmodisches‘ City Bike ist dafür nach wie vor empfehlenswert.

Was Letzteres betrifft, so haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie mieten ein richtiges Touristenfahrrad (mit entsprechender Farbgebung und Aufklebern), damit jeder sofort sieht, dass Sie nicht ortskundig sind. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber doch.... Die Alternative wäre ein weniger auffälliges ‚Undercover‘-Modell zu mieten, mit dem Sie wie ein echter Amsterdamer an den Kanälen entlang cruisen können. Diese Fahrräder mieten Sie bei WorkCycles, wo man auch tolle Tandems und Kistenräder (bakfiets) finden kann. Wer das ‚Venedig des Nordens‘ auf italienische Art erkunden möchte, mietet einen Motorroller. Bei Scooterverhuur 020 finden Sie schöne Vespas. Aber eigentlich ist das doch ein wenig gemogelt, nicht?

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