Karotten-Zwiebeleintopf

3230 Mal gesehen

Karotten-Zwiebeleintopf

Am 3. Oktober feiert die Stadt Leiden den Sieg von 1574 über die spanischen Belagerer. Dieses alljährliche Fest zelebrieren die Bürger von Leiden mit großen Mengen an Weißbrot und Hering und noch größeren Mengen eines speziellen, farbenfrohen Eintopfgerichts mit pürierten Kartoffeln, dem sogenannten hutspot. Das Gericht kommt aber nicht nur am 3. Oktober auf den Tisch, sondern ist landesweit ein äußerst beliebtes Gericht für kalte Wintertage.

Weiter

Am 3. Oktober feiert die Stadt Leiden den Sieg von 1574 über die spanischen Belagerer. Dieses alljährliche Fest zelebrieren die Bürger von Leiden mit großen Mengen an Weißbrot und Hering und noch größeren Mengen eines speziellen, farbenfrohen Eintopfgerichts mit pürierten Kartoffeln, dem sogenannten hutspot. Das Gericht kommt aber nicht nur am 3. Oktober auf den Tisch, sondern ist landesweit ein äußerst beliebtes Gericht für kalte Wintertage.

Hutspot wird traditionell mit klapstuk serviert, einem Stück Rinderkamm, und wird mitunter auch mit typischen holländischen Fleischklößen gegessen. Die besten Karotten für dieses Gericht sind winterpenen, Wintermöhren, wie die Gartenmöhre oder wilde Möhre, eine größere und dickere Variante der Karotte, die kurz nach dem ersten Frost geerntet wird. Der Zuckergehalt dieser Möhren verleiht diesem Gericht einen etwas süßlichen Geschmack der Jung und Alt anspricht.

Die Karotte kam erst im 17. Jahrhundert nach Holland, und zwar aus dem Iran, und wurde gekreuzt, bis sie ihre typische orange Farbe erhielt, ganz zu Ehren der königlichen Familie, dem Haus von Oranje.

Karotten-Zwiebeleintopf (Hutspot mit Klapstuk)

  • 500 g Rinderkamm
  • 400 ml Wasser
  • 1/2 Brühwürfel mit Rindfleischaroma
  • 1 Lorbeerblatt
  • 8 schwarze Pfefferkörner, ganz
  • 1 EL Mehl in 1/2 Tasse Wasser verrührt
  • 6 große Kartoffeln, geschält und in Viertel geschnitten
  • 8 große Karotten, geschält und in Stücke geschnitten
  • 4 große Zwiebeln, geschält und gehackt
  • Salz und Pfeffer

Das Wasser in eine Ofenschale oder Schmorpfanne gießen, den Brühwürfel hinzugeben und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Das Fleisch in den Topf legen, Lorbeerblatt und Pfefferkörner dazu geben und bei niedriger Hitze circa 90 Minuten schmoren, bis das Fleisch zart ist.

Das Fleisch aus dem Topf nehmen und auf eine Servierschale legen, Lorbeerblatt und Pfefferkörner entsorgen und das in Wasser aufgelöste Mehl in den Bratensaft rühren. Versuchen Sie beim Verrühren die festgebackenen Fleischreste vom Boden der Pfanne zu lösen. Langsam erhitzen, bis sich die Soße zu verdicken beginnt. Die Soße über das Fleisch gießen und warm halten.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln in einen Topf geben und Wasser hinzugeben, bis sie gerade bedeckt sind, anschließend die Möhren und zuletzt die Zwiebeln dazugeben. Salzen, abdecken und zum Kochen bringen. Anschließend die Hitze reduzieren und circa 20 Minuten kochen bis die Kartoffeln gar sind. Wasser abgießen aber bewahren. Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln stampfen, bis Sie ein Püree erhalten. Falls Sie etwas Flüssigkeit benötigen, um das Püree sämiger zu machen, geben Sie jeweils einen Esslöffel Kochflüssigkeit hinzu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Servieren Sie den hutspot ganz familiär auf einer großen Platte; Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren.

Entdecken Sie Holland zu jeder Saison

Holland ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss! Entdecken Sie die besten Urlaubstipps für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.

Weiter