Pop-ups: Kurzes Geschmackserlebnis

Denise Kortlever, Samstag, 7. Februar 2015, 158 Mal gesehen

Pop-ups: Kurzes Geschmackserlebnis

Pop-up Restaurants gehen zurück auf die Londoner Supperclubs von Beginn dieses Jahrhunderts, und sind für kulinarische Unternehmer oder Küchenchefs eine interessante Art, um sich einen Namen zu machen, ohne allzu viel für Mietkosten oder Mitarbeiter zu investieren. Pop-ups bieten Chefköchen außerdem die Möglichkeit, um mit neuen Techniken, Aromen und Gerichten zu experimentieren und sich fortwährend neu zu erfinden.

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Pop-up Restaurants gehen zurück auf die Londoner Supperclubs von Beginn dieses Jahrhunderts, und sind für kulinarische Unternehmer oder Küchenchefs eine interessante Art, um sich einen Namen zu machen, ohne allzu viel für Mietkosten oder Mitarbeiter zu investieren. Pop-ups bieten Chefköchen außerdem die Möglichkeit, um mit neuen Techniken, Aromen und Gerichten zu experimentieren und sich fortwährend neu zu erfinden.

Pop-up Restaurants sind jedoch nicht nur für Restaurantbesitzer interessant; die Exklusivität, Vielseitigkeit und Unbeständigkeit dieser Restaurants scheinen außerdem äußerst interessant für die Gäste zu sein. Ein Restaurant kann an besonderen Standorten auftauchen, die man anders nicht so schnell aufsuchen würde. Es ist spannend, Teil eines einzigartigen Events zu sein, und es ist eine perfekte Art, um neue Leute zu treffen. Die zeitliche Befristung trägt sicher zum Charme dieser Restaurants bei, wenn man sie nicht jetzt besucht, ist es vielleicht bald schon zu spät, und man hat etwas Besonderes verpasst. Soziale Medien spielen häufig eine wichtige Rolle: sie verbreiten die Nachricht über ein neues Pop-up und sind mitunter sogar der einzige Weg für die Gäste, um den geheimen Standort zu finden.

Holländer haben den temporären Restauranttrend auf jeden Fall begeistert aufgenommen, und es entstehen stets mehr kulinarische Initiativen in unserem Land. In Amsterdam organisieren die drei Freunde hinter BAK ‚hot & happening’ Restaurantabende an verschiedenen Standorten für Gäste, die einfach und dennoch unvergesslich speisen möchten. Ihre Initiative zeigt, dass Restaurants günstiger (und interessanter) sein können, und die enorme Popularität dieser BAK-Abende scheint den Herren Recht zu geben.

Ein weiteres Beispiel ist die populäre holländische Bäckereikette Vlaamsch Broodhuys, die jungen Spitzenköchen ein kulinarisches Podium in Form eines neuen Pop-up Restaurants bietet. Michelin-Sternekoch Niven Kunz vom Restaurant Niven startete im Januar 2013 mit einem beeindruckenden Zehn-Gänge-Diner, das auf lokale Gemüsesorten ausgerichtet war.

Ein temporäres Restaurant kann auch eine interessante Möglichkeit sein, um anderweitig leerstehende Räume zu nutzen. Das vor kurzem eröffnete Restaurant Baut in Amsterdam, beispielsweise ist nur geöffnet, bis seine Lizenz 2015 abläuft. Baut bietet eine unverfälschte urban Atmosphäre sowie ein beeindruckendes Menü und hat sich in kürzester Zeit zu einem echten hotspot in der Hauptstadt entwickelt.

Baut, Wibautstraat 125, Amsterdam

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