Schiff ahoi

Denise Mosbach, Donnerstag, 6. Juni 2013, 122 Mal gesehen

Schiff ahoi

Ich startete meine ‚Forschungsreise‘ gleich zuhause, in Amsterdam. Ich bin wahrscheinlich bereits hundert Mal mit dem Rundfahrtboot durch die Grachten gefahren, aber es ist immer wieder ein Erlebnis. Die entspannte Atmosphäre an Bord, die beeindruckenden Grachtenhäuser, dazu ein Gläschen Wein und holländischen und französischen Käse, das ist für mich der perfekte Tag.

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Ich startete meine ‚Forschungsreise‘ gleich zuhause, in Amsterdam. Ich bin wahrscheinlich bereits hundert Mal mit dem Rundfahrtboot durch die Grachten gefahren, aber es ist immer wieder ein Erlebnis. Die entspannte Atmosphäre an Bord, die beeindruckenden Grachtenhäuser, dazu ein Gläschen Wein und holländischen und französischen Käse, das ist für mich der perfekte Tag.

Aber ich wollte einmal etwas anderes tun, deshalb ging ich hinter dem Hauptbahnhof (Centraal Station) an Bord des sogenannten Hydrofoil. Was für ein unvergessliches Erlebnis, und auch richtig schnell! Das Boot sieht ein wenig aus, als ob es auf Wasserski unterwegs wäre. Diese Hydrofoils drücken das Fahrzeug mit ziemlicher Geschwindigkeit aus dem Wasser und machen es dadurch noch schneller – bis zu 60 km/h. Man fährt (oder fliegt beinahe!) in kürzester Zeit von Amsterdam zum Strand in IJmuiden.

Wenn Sie jedoch Ruhe und Entspannung bevorzugen, kann ich eine Fahrt in den Norden zum Dorf Giethoorn empfehlen, wo Sie an Bord eines sogenannten ‚fluisterboot‘ gehen können. Der Name bedeutet eigentlich ‚Flüsterboot‘, und durch den elektrischen Außenbordmotor wird die Fahrt zu einem wirklich entspannten Erlebnis. Die hübschen Seen und Kanäle im Nationalpark Weerribben-Wieden tragen zu dieser verträumten Atmosphäre nur noch bei. Dies ist ein perfektes Naturgebiet, das sich durch seine Weite auszeichnet, und insbesondere durch seine Moore, zahlreichen Seen und unzähligen Tiere. Ich entdeckte Silberreiher, Kormorane und drei Rehe. Ottern gibt es hier ebenfalls.

Etwas weiter nördlich, in Friesland, müssen Sie unbedingt ‚skûtsjesilen‘ probieren. Die Friesen haben ihre eigene Sprache, die sich vom Holländischen ziemlich unterscheidet, und dieser friesische Ausdruck bedeutet mit einem besonderen Bootstyp segeln. Dieses skûtsje ist eine klassische Schute, aus Holz oder Stahl, mit enormen Segeln, die es richtig schnell machen, auch für heutige Verhältnisse. Heutzutage werden diese Boote ausschließlich zu Freizeit- und folkloristischen Zwecken genutzt. Wie in Giethoorn ist es in Friesland viel ruhiger, die Landschaft ist weit und offen. Und wenngleich ich nicht viel davon verstanden habe, was der Kapitän erzählte, war es ein unvergesslicher Trip!

Adresse
Nationaal Park Weerribben, Kalenberg

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