Wasser

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Wasser

Die Niederländer haben eine einzigartige Beziehung zu Wasser. Wasser ist unser bester Freund und unser schlimmster Feind. Wasser bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel: eine große Vielfalt an Wassersportarten und Wasserveranstaltungen, einzigartige Landschaften und Wohlstand. Der Nachteil des Wassers ist, dass wir stets auf der Hut sein und uns vor Überschwemmungen schützen müssen.

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Die Niederländer haben eine einzigartige Beziehung zu Wasser. Wasser ist unser bester Freund und unser schlimmster Feind. Wasser bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel: eine große Vielfalt an Wassersportarten und Wasserveranstaltungen, einzigartige Landschaften und Wohlstand. Der Nachteil des Wassers ist, dass wir stets auf der Hut sein und uns vor Überschwemmungen schützen müssen.

Allgemein

Die Gesamtgröße der Niederlande beträgt 41.500 km2, von denen 7.700 km2 Wasser sind. Die drei Hauptflüsse (Rhein, Maas und Schelde) fließen durch die Niederlande, wo sie sich verzweigen, bis sie schließlich die Nordsee erreichen. Ein Viertel der Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel. Auf 6,76 Meter unter dem Meeresspiegel ist Nieuwerkerk aan den IJssel der niedrigste Punkt der Niederlande.

Wassersport & Wasserveranstaltungen

Die Niederlande sind perfekt geeignet für einen Wassersporturlaub. Die bedeutendsten Wasserprovinzen sind Friesland (die friesischen Seen und die Watteninseln) und Zeeland. Hier können Sie angeln, (para-)segeln, Boot fahren, kite- und windsurfen, rudern, schwimmen, tauchen, Wasserski fahren und sogar auf Wattwanderung gehen (wadlopen).

Beliebte Wasserveranstaltungen sind die Welthafentage in Rotterdam, HISWA in Amsterdam, Skûtsjesilen-Wettbewerbe in Friesland und die Nordseeregatta in Scheveningen. Das größte nautische Spektakel der Welt, Sail, findet nur alle fünf Jahre statt, das nächste Mal 2015.

Museen & Attraktionen

Bis auf eine einzige haben alle niederländischen UNESCO-Stätten mit Wasser zu tun. Vom ersten Polder der Niederlande, den Watteninseln und den Vorrichtungen zum Abhalten des Wassers um Amsterdam bis zur ehemaligen Insel Schokland, dem D.F. Wouda Dampfschöpfwerk, den Mühlen von Kinderdijk und den Grachten von Amsterdam.

Neben diesen UNESCO-Stätten finden sich diverse interessante Museen und Sehenswürdigkeiten. Die Deltawerke und Neeltje Jans, das Maritime Museum Rotterdam, das Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie De Batavia, Giethoorn (das Venedig der Niederlande) und einige Nationalparks.

Sturmbarrieren 

Über die Jahrhunderte hinweg haben die Niederländer ihren Kampf gegen das Wasser geführt. Mühlen wurden eingesetzt, um den Wasserstand zu kontrollieren, und Deiche wurden gebaut, um die niederländischen Füße trocken zu halten. Heute gibt es viele fortschrittliche Sturmbarrieren wie beispielsweise den Afsluitdijk und die Europort-Barriere, die das Wasser kontrollieren und die Niederländer vor Überschwemmungen schützen.

Die bekanntesten Sturmbarrieren sind die Deltawerke, die auch das achte Weltwunder genannt werden. Diese Barrieren schützen das Land um das Rhein-Maas-Schelde-Delta. Die Deltawerke wurden nach einer furchtbaren Katastrophe entworfen: der Flut von 1953. Ein 20 Stunden andauernder Nordwest-Sturm war zu viel für die Deiche von Zeeland. Fast zweitausend Menschen starben und über 150.000 Hektar Land wurden überflutet. Dank des Baus der Deltawerke wurde die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Flut wie im Jahr 1953 reduziert auf eine in 4.000 Jahren.

Wohlstand

Während des Goldenen Zeitalters (eine Blütezeit in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts) entwickelten sich die Niederlande zu einer wichtigen Seehandelsmacht. Die berühmten Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie segelten hin und her mit Handelswaren von Gewürzen über Stoffe bis hin zu Sklaven. Die letztgenannten sind eine schwarze Seite in der niederländischen Geschichte.

Im Laufe der Zeit wurden die Niederlande zu einem wichtigen Akteur beim Umladen von Containern und dem Transport auf dem Wasser. Der Rotterdamer Hafen ist einer der größten der Welt geworden. Die Fischwirtschaft ist auch zu einer wichtigen Branche herangewachsen. Noch wichtiger ist, dass die Niederländer international als Experten im Bereich der Wasserwirtschaft angesehen sind. Und nicht zuletzt hat der Wassersektor in Innovationen zur nachhaltigen Nutzung von Wasser und architektonische Alternativen für die urbane Entwicklung involviert.

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