Abseits von den Touristenwegen

Holland bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten für ‚aktive Entspannung‘. Erkunden Sie mit dem Fahrrad Wälder und Dünenlandschaften oder lassen Sie sich in einem wundervollen Spa verwöhnen. Gehen Sie auf eine City Safari und treffen Sie dabei auf die exotischen Tiere der Stadt. Lassen Sie sich von den Blogs inspirieren.

  • High heels, high horses
    Denise Mosbach, Freitag, 19. September 2014

    Dass Polo ein Elitesport ist, das lässt sich nicht leugnen. Allein die Pferde, thoroughbred polo ponies, kosten ein kleines Vermögen. Es sind herrliche Tiere, die speziell für diesen Sport gezüchtet und trainiert werden. Sie sind super schnell und unglaublich wendig und wechseln für bis zu hunderttausend Euro den Besitzer. Ein echter Polospieler benötigt bis zu fünf pro Spiel. Genau der Grund, weshalb es nicht wirklich ein Sport für mich ist und weshalb Polo in Holland nur in kleinem Stil ausgeübt wird. Dennoch gewinnt der Sport zunehmend an Popularität, mit einer Reihe schöner Turniere und immer mehr Plätzen, um selbst einmal mitzuspielen.

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  • DOMunder in Utrecht
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 12. August 2014

    Wer nach Utrecht kommt, schaut nach oben: Der imposante Domturm ist mit 112 Metern der höchste Kirchturm der Niederlande und Wahrzeichen der Stadt. Wo man in der Utrechter Innenstadt auch ist – den Domturm sieht man immer.

    Anna van Kooij

    Doch wer hat schon mal einen Blick nach unten geworfen? Und mit „unten“ meine ich nicht die huckeligen Pflastersteine des Domplatzes, sondern noch tiefer: die Unterwelt von Utrecht. Seit Juni 2014 ist diese für die Öffentlichkeit zugänglich. Und dort ist einiges zu entdecken. Denn an keinem anderen Ort der Niederlande gibt es so viele Zeugnisse aus so vielen Epochen wie unter dem Domplatz. Ich schließe mich also einer Führung an – „Dom under“ heißt die Devise.

    Doch bevor es über ein paar Stufen unter die Erdoberfläche geht, beginnt die Führung mit einem Film über diesen historischen Ort. Denn hier auf dem Domplatz stand im Jahr 45 n. Chr. ein römisches Fort, dessen Überreste noch heute zu sehen sind, und zwar direkt im unterirdischen Filmsaal.

    Nach den Römern errichteten die Christen an dieser Stelle erst kleinere Kirchbauten und später ein mächtiges Gotteshaus, dessen Langhaus im Jahr 1674 von einem verheerenden Sturm zum Einsturz gebracht wurde. Daher sind heute Domturm und die Überreste des Kirchengebäudes voneinander getrennt. Dazwischen liegt der Domplatz, unter dem sich nicht nur die Trümmer der Kathedrale verbergen, sondern viele weitere Geheimnisse ... wer sie entdecken möchte, muss DOMunder besuchen.

    Unter der Erde ist es dunkel. Nur der Fußweg durch die jahrhundertealten Steinmauern, Gerölreste und Fundstücke ist beleuchtet. Lichtblicke liefert eine „schlaue Taschenlampe“. Leuchtet man damit auf eine bestimmte Stelle, dann beginnt sie zu dem jeweiligen Fundstück eine Geschichte zu erzählen. Und so geht meine Reise unter Tage vorbei an den gewaltigen Pfeilerfundamenten des Doms, zwischen denen sich römische Ziegel türmen. Auf einem dieser Ziegel entdecke ich Hundespuren. Ob römische Hunde wohl genauso aussahen wie unsere vierbeinigen Freunde heute? Und es gibt noch mehr zu entdecken: frühmittelalterliche Münzen, römische Fibeln, Überreste eines römischen Weges und sogar ein komplett erhaltenes Skelett.

    Doch vielleicht verbergen sich hier unter der Erde, unter den Trümmern des eingestürzten Doms, noch viel mehr Geheimnisse? Wir werden es erfahren. Denn während wir mit unserer ultramodernen, interaktiven Taschenlampe die 2000-jährige Geschichte Utrechts beleuchten, graben die Archäologen neben uns fleißig weiter. Die Zukunft wird zeigen, was die Vergangenheit noch alles für uns bereithält.

    Info:

    DOMunder, Domplein 4, Utrecht, Führungen (auch in Deutsch) dienstags bis sonntags zwischen 11 und 16 Uhr, Dauer der Entdeckungstour: 75 Minuten.

  • Utrechter Domturm: Glocken und Geschichten
    Ulrike Grafberger, Montag, 30. Juni 2014

    Sie heißen Salvator, Martinus und Maria, sie sind äußerst schwergewichtig und hausen in einer Höhe von 40 Metern. Es sind die Glocken des Utrechter Doms ... und ich werde sie heute besuchen.

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  • Sprechende Mauern
    Ulrike Grafberger, Freitag, 10. Januar 2014

    Was verbindet den amerikanischen Präsidenten Barack Obama mit der niederländischen Stadt Leiden? Es sind die Pilgerväter, in Englisch Pilgrim Fathers. Barack Obama ist ein Nachfahre der Familie Blossom, die Anfang des 17. Jahrhunderts aus religiösen Gründen von England ins holländische Leiden floh. Leiden war damals als sehr tolerante Stadt bekannt, weshalb sie vielen religiösen Flüchtlingen wie den Pilgervätern, Hugenotten und Mennoniten als Zufluchtsort diente.

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  • Machen Sie es wie die Römer
    Denise Mosbach, Montag, 6. Januar 2014

    Ich begann mit dem Besuch eines Spas in der Stadt Beemster. Das Beemster ist eine typisch holländische Landschaft, die wie das spektakuläre, Jahrhunderte alte Fort, das sich dort befindet, zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde, und das aus gutem Grund. Aber es wird noch besser: vergangenes Jahr wurde dieses Fort in ein spektakuläres Spa umgebaut: das Fort Resort Beemster. Bei dem Resort ist es optimal gelungen, Altes mit Neuem zu verbinden. Ich habe mich im Freiluft-Jacuzzi entspannt, sicher hinter den dicken Mauern des Forts versteckt, und habe der stimmungsvollen Sauna – ehemals eine Grotte, in der kleine Nagetiere schliefen – einen Besuch abgestattet. Es ist ein eher kleines Spa, aber Sie finden hier alles, was Sie brauchen. Man kann auch in den Unterkünften der ehemaligen Wachen übernachten, die in komfortable Suiten umgewandelt wurden.

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  • Zu Neujahr ins Meer!
    Denise Mosbach, Montag, 23. Dezember 2013

    Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: völlig verkatert vom vielen Champagner der vergangenen Nacht schlagen Sie am 1. Januar die Augen auf. Sie blicken nach draußen. Es scheint sehr kalt zu sein, und Sie fragen sich besorgt, wie kalt das Wasser der Nordsee wohl sein mag. Alleine die Idee sich selbst davon zu überzeugen... Aber Sie sind verabredet: in ein paar Stunden werden Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben an einem Nieuwjaarsduik (Neujahrsschwimmen) teilnehmen...

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  • Mit Kindern im Anne Frank Haus
    Ulrike Grafberger, Freitag, 13. Dezember 2013

    Wie ein Schulkind sitze ich mit Freunden, anderen Erwachsenen und einer Menge Kindern in einer Stuhlreihe und schaue gebannt auf die große Magnettafel mit den vielen historischen Fotos. Vor uns steht keine Lehrerin, sondern die Museumsmitarbeiterin Marian. Sie wird uns in der nächsten halben Stunde über Anne Frank, ihre Familie, Nationalsozialismus, Pressefreiheit und Weltwirtschaftskrise erzählen. Und dass es bei so einem ernsten Thema auch mal lustig zugehen kann, zeigt das Gespräch über Diktatur und Demokratie. Marian: „Wer von den Erwachsenen kann Diktatur definieren?“ Ein Vater: „Papa ist der Boss.“ Und Demokratie? Die Antwort kam sofort: „Wenn Mama das Sagen hat!“

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  • 200 Jahre Königreich
    Ulrike Grafberger, Montag, 9. Dezember 2013

    Als ich am 30. November morgens am Strand von Scheveningen ankomme, traue ich meinen Augen kaum: Wie in einer Art Zeitreise befinde ich mich plötzlich im Jahr 1813. Kleine Jungs rennen in Holzschuhen durch den Sand, Mädchen hüpfen in weiten Röcken über ein Seil oder spielen mit einem Holzreifen. Frauen in langen schwarzen Gewändern und kunstvoll bestickten weißen Kopfbedeckungen spazieren mit Strohkörben über den Strand. Die Männer begutachten fangfrischen Fisch, der auf einem großen Tuch ausgebreitet wird. In wildem Galopp rauscht eine Horde Soldaten vorbei, während Frauen in original Scheveninger Tracht die Fischernetze ausbessern.

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  • Blokarten – mit Karacho über den Strand
    Ulrike Grafberger, Montag, 18. November 2013

    Als wir an den Strand kamen, pfiff uns der Wind nur so um die Ohren, die Wellen schlugen schäumend ihre Purzelbäume und lange Sandsträhnen zogen sich über den Strand. Der Wetterbericht meldete Windstärke sieben. Und ich sollte zum ersten Mal Blokarten ...

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  • Meister des Lichts
    Ulrike Grafberger, Montag, 11. November 2013

    „Unser Mädchen ist in New York“ – so zwitscherte es im Herbst 2013 von den sozialen Dächern. Wer „unser Mädchen“ ist, das wussten die meisten Holländer sofort: Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge von Johannes Vermeer (1632 – 1675). Normalerweise hängt das Bild im Mauritshuis in Den Haag. Doch weil das Mauritshuis noch bis Mitte 2014 renoviert und erweitert wird, ist das Mädchen derzeit auf Weltreise. Erst war sie in Japan, dann in San Francisco und Atlanta, später in New York. Immer und überall ist sie der Star, und die Besucher nehmen stundenlanges Schlangestehen mühelos in Kauf.

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  • Mit dem Auto übers Meer
    Ulrike Grafberger, Freitag, 8. November 2013

    Das ist schon aufregend: Da fährt man mit dem Auto kilometerweit durchs Meer, auf einem Deich, der in jahrelanger Schufterei von Menschenhand geschaffen wurde. Willkommen auf dem Abschlussdeich, in Niederländisch Afsluitdijk.

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  • Schlittschuhe an!
    Denise Mosbach, Dienstag, 29. Oktober 2013

    Ich war immer verrückt aufs Eislaufen, schon als Kind. Erst interessierte ich mich nur für Eishockey, aber später waren es die Touren auf Schlittschuhen, die es mir angetan hatten. Am besten selbstverständlich auf Natureis: Kilometer weite märchenhafte Landschaften mit schneebedeckten Wäldern und endlose Eisflächen. Und wenn man sich vorstellt, dass das Eislaufen ursprünglich aus schierer Notwendigkeit entstanden ist: unsere Vorfahren benutzten Rinder- oder Wildknochen, um weite Eisfelder zu überqueren. Diese Eislaufknochen wurden in vielen europäischen Ländern gefunden, so auch hier in Holland.

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  • Auf der Suche nach dem neuen Rembrandt
    Denise Mosbach, Mittwoch, 23. Oktober 2013

    Jedes Jahr im November findet in Amsterdam die PAN statt, die wichtigste holländische Kunst- und Antiquitätenmesse. Ihr Status innerhalb der Kunstwelt ist vergleichbar mit so prestigeträchtigen Messen wie der FIAC in Paris, der Art Basel oder der Art Brussels. Die Besucher begeben sich auf eine wahre Zeitreise. Erstaunliche Skulpturen aus dem alten Griechenland stehen neben hypermodernen Werken vom avantgardistischen Studio Job. Keinesfalls verpassen!

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  • Action auf dem Wasser – die Welthafentage in Rotterdam
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 1. Oktober 2013

    Knall, bum, bäng ... es ertönt ein lauter Knall, die Besatzung der „Vlissingen“ wird mit einem Schlag überwältigt, ein Mann geht über Bord, dann steigen dunkle Rauchschwaden aus der Kajüte in den Himmel. Sofort wird die Notfallrettung des Rotterdamer Hafens alarmiert. Und dann geht alles ganz schnell: Ein Rettungsboot mit zwei Sanitätern schießt über die Maas und hilft dem Ertrinkenden aus dem Wasser. Ein Feuerlöschschiff mit einer riesigen Wasserfontäne ist im Anmarsch und löscht kurz darauf den Brand. Und last but not least kommt auch noch Hilfe aus der Luft: Ein Rettungshubschrauber lässt einen der Besatzungsmitglieder abseilen, um erste Hilfe an Bord zu leisten.

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  • Einblicke in die Geschichte
    Ulrike Grafberger , Freitag, 27. September 2013

    Er steht rot markiert in meinem Kalender: der Open Monumentendag in Holland, zu Deutsch der Tag des offenen Denkmals. Rund 4.000 Denkmäler, die sonst nicht zu besichtigen sind, öffnen dann ihre Türen. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man einen Blick in sonst verschlossene Burgen, Kirchen, Parlamentsgebäude oder versteckte Hofjes werfen darf.

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  • Bei Miffy zu Hause
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 10. September 2013

    Ich war zwar schon weit über dreißig, als ich nach Holland zog, doch mein erstes niederländisches Buch war ein Kinderbuch: Nijntje, zu Deutsch Miffy.

    Noch immer bin ich ein großer Miffy-Fan. In meinem Bücherregal steht eine ganze Reihe von Miffy-Büchern, und meinen Tee trinke ich aus einer Miffy-Tasse. Und damit bin ich nicht alleine. Miffy ist nicht nur in Holland (hier heißt sie Nijntje) beliebt, sondern auf der ganzen Welt. Eine der größten Miffy-Fangemeinden ist die in Japan.

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  • Auf in die Wildnis
    Denise Mosbach, Freitag, 30. August 2013

    Amsterdam bietet eine unglaubliche Biodiversität, und das hat seinen Grund: Die Stadt ist von zahlreichen Naturreservaten mit jeweils eigenem Charakter umgeben. Es gibt Wald (Amsterdamse Bos), Grasland (Waterland), Sumpfgebiete (IJburg) und viel Wasser: von Teichen und Seen bis zur salzhaltigen Amsterdamer IJ. All diese Gebiete haben ihre eigene Tierwelt. „Wenn Sie viele verschiedene Pflanzen und Tiere sehen möchten, ist Amsterdam genau der richtige Ort“, erklärt Remco Daalder enthusiastisch. Bis 1999 war Daalder Förster im Amsterdamse Bos, mittlerweile ist er jedoch als Stadtökologe tätig. „Die Stadt bietet Lebensraum für 30 verschiedene Säugetierarten, 60 Fischarten und 150 verschiedene Vogelarten.“

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  • Faszinierendes Wattenmeer
    Ulrike Grafberger, Mittwoch, 21. August 2013

    Das Wattenmeer ist faszinierend, einzigartig – und manchmal auch enttäuschend. Denn als ich als Kind zum ersten Mal ans Wattenmeer kam, da war das Meer gar nicht da. Hatte da jemand den Stöpsel rausgezogen?

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  • Inselhüpfen
    Denise Mosbach, Freitag, 26. Juli 2013

    Wenn wir über die Wattinseln sprechen, meinen wir Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog. Inseln im Norden unseres Landes, die einander auf den ersten Blick recht ähnlich sind. Aber beim ‚Insel-Hopping‘ stellte ich schnell fest, dass jede dieser Inseln doch ihren ganz eigenen Charakter hat.

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  • Eine Insel als Podium: Oerol
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 18. Juni 2013

    Das war knapp! In allerletzter Sekunde die Fähre von Harlingen nach Terschelling erwischt. Mit mir an Bord: Unmengen gut gelaunter, kreativ gekleideter und schwer bepackter Menschen. Wir alle haben ein Ziel – Oerol, das größte Kultur-Festival Europas, das zehn Tage lang die komplette Watteninsel Terschelling einnehmen wird.

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  • Museum der Landschaften: die Hoge Veluwe
    Ulrike Grafberger, Montag, 17. Juni 2013

    Der Nationalpark Hoge Veluwe ist nicht nur ein wunderschönes, sondern auch ein sehr typisches Stück Holland. Denn wie sollte man sonst einen holländischen Nationalpark durchkreuzen als – Sie erraten es sicher – mit dem Fahrrad. Rund 1.700 Fahrräder stehen an den Eingängen des Nationalparks und können gratis genutzt werden.

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  • Abenteuer Natur – die Hoge Veluwe mit Kindern
    Ulrike Grafberger, Montag, 17. Juni 2013

    Nationalpark und Museumsbesuch – auf den ersten Blick nicht unbedingt das, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Wie wär’s aber damit: Ihr dürft selber den ganzen Tag mit dem Rad fahren. Außerdem steigen wir ins Erdreich hinab und schauen, wie sich die Fuchsfamilie in ihre Höhle kuschelt und wie die Waldmäuse leben. Außerdem gibt es dort unter der Erde sprechende Steine, die erzählen, wo sie herkommen. Danach fahren wir in die Wüste, und später gibt’s ein Eis. Das klingt überzeugender, oder?

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  • Schiff ahoi
    Denise Mosbach, Donnerstag, 6. Juni 2013

    Ich startete meine ‚Forschungsreise‘ gleich zuhause, in Amsterdam. Ich bin wahrscheinlich bereits hundert Mal mit dem Rundfahrtboot durch die Grachten gefahren, aber es ist immer wieder ein Erlebnis. Die entspannte Atmosphäre an Bord, die beeindruckenden Grachtenhäuser, dazu ein Gläschen Wein und holländischen und französischen Käse, das ist für mich der perfekte Tag.

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  • Land der Zukunft: 2. Maasvlakte
    Ulrike Grafberger, Mittwoch, 29. Mai 2013

    Das Navigationssystem zeigt eine blaue Fläche, die Straße liegt weit hinter uns. Wir fahren durchs Meer. So ganz unrecht hat der kleine Kasten nicht. Vor ein, zwei Jahren schwammen hier noch Fische. Heute erhebt sich eine weite, sandige und größtenteils noch unbebaute Ebene aus dem Meer, deren Existenz dem Navigationssystem unbekannt ist: die 2. Maasvlakte. Sie grenzt – wie der Name bereits andeutet – an die 1. Maasvlakte und ist ein immens großer Teilbereich des Rotterdamer Hafens, der wiederum der größte Containerhafen Europas ist. Und wenn wir schon bei den Superlativen sind: In Zukunft sollen hier die größten Containerschiffe der Welt anlegen.

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  • I want to ride my bicycle
    Denise Mosbach, Montag, 27. Mai 2013

    Die meisten Touristen, die ein Fahrrad mieten, tun das in Amsterdam. Und, zugegeben, über die Amsterdamer Grachten zu radeln ist und bleibt ein Vergnügen. Aber unser Land hat noch viele weitere besondere Fahrradrouten zu bieten.

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  • Auf ins Freie!
    Denise Mosbach, Mittwoch, 15. Mai 2013

    Lassen Sie mich zum Aufwärmen mit etwas Ruhigerem beginnen: mit Jeu de Boules. Jede größere Stadt hat irgendwo so eine charmante Bahn, aber mein absoluter Favorit ist die am Amsterdamer Museumplein. Das ist ein großer, weitläufiger, grüner Platz, der an drei der bekanntesten Museen der Stadt angrenzt: an das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum und an das Stedelijk Museum. Sollten Sie Lust auf ein Spielchen verspüren, Ihre Metallkugeln aber nicht im Koffer mitgebracht haben, kommen Sie zum nahe gelegenen Café Cobra. Fragen Sie dort nach Jeu de Boules-Kugeln, und schon sind Sie im Spiel!

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  • Fix geflitzt!
    Denise Mosbach, Montag, 6. Mai 2013

    Sie sind cool, schlank und super hip mit fixed gear (engl. für starren Gang), weshalb sie im Volksmund als ‚fixies‘ bezeichnet werden. Was jedoch nur wenige wissen, fixies sind eigentlich ziemlich altmodisch. „Das erste Fahrrad wurde vor circa 100 Jahren erfunden und hatte ebenfalls keine Rücktrittbremse, Gänge oder andere technische Schnickschnacks“, sagt Sammy Dirksz, Eigentümer von Pristine dem ersten holländischen Fixie-Laden. Für diejenigen, die keine Ahnung haben, was ein Fixie ist: ‚fixie‘ ist die Abkürzung für ‚fixed gear‘, das heißt, das Ritzel ist direkt mit dem hinteren Nabe verbunden. Es ist eine modernere Version eines Rennrads, das beim Sechstagerennen eingesetzt wird.

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  • Den Haags verborgene Oasen: die Hofjes
    Ulrike Grafberger, Freitag, 3. Mai 2013

    Sie gehören zu den bestgehüteten Geheimnissen Hollands: die Hofjes. Hinter hohen, teils fensterlosen Mauern verstecken sich grüne Hofgärten, umringt von kleinen Häusern. Oasen der Ruhe inmitten der hektischen Stadt. Nun wohne ich seit vielen Jahren in Den Haag, aber welche Perlen sich – manchmal hinter einer ganz „normalen“ Haustüre – verbergen, war mir nicht bewusst. Ich mache mich also auf die Suche nach den Hofjes ...

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  • Liebesgrüße aus Russland
    Denise Mosbach, Dienstag, 23. April 2013

    Selbstverständlich muss ich mit der Hermitage in Amsterdam beginnen. Wenn etwas ein Beweis für den russischen Einfluss ist, dann ist das diese kleinere Version eines der berühmtesten Museen der Welt. Die Originalversion der Hermitage ist der ehemalige Winterpalast von Zar Peter dem Großen. Er war der erste Zar, der über die Grenzen seines Imperiums hinaus reiste und bei dieser Gelegenheit Kunst erwarb. Große Mengen davon. Sein ‚Hobby‘ geriet ein wenig außer Kontrolle, und seine bezaubernde Gattin trug auch noch das ihre dazu bei. Das Ergebnis? Eine Kunstsammlung, die so groß ist, dass nur ein Teil davon in St. Petersburg ausgestellt werden kann. Deshalb wurden Teile der Sammlung in kleineren Hermitagen ausgelagert, wie der in Amsterdam.

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  • Schöner shoppen in Amsterdam: die 9 Straatjes
    Ulrike Grafberger, Montag, 22. April 2013

    9 Straatjes. Das sind 9 schmale Straßen, genau genommen 3 x 3 Gassen, die als Querstraßen die Prinsengracht mit der Keizers- und der Herengracht verbinden. Wohnten früher die reichen Kaufmannsleute an den Grachten, so ließen sich die Handwerker in den schmaleren und dunkleren Querstraßen nieder. Die Häuser sind dementsprechend kleiner, aber nicht minder schön. Recht einheitlich ist zudem das Straßenbild: Ein zauberhaftes Haus aus dem 17. Jahrhundert reiht sich an das andere. In den 9 Straatjes stehen die für Amsterdam so typischen Backsteingebäude mit ihren Glocken- oder Treppengiebeln und dem Haken für den Flaschenzug, um schwere Güter in die oberen Etagen zu befördern.

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  • Freizeitpark Duinrell
    Ulrike Grafberger, Montag, 15. April 2013

    Meinen Sohn gefragt, wie für ihn der perfekte Tag aussähe, bekäme ich ohne Zögern eine deutliche Antwort: mit den Kumpels losziehen, Achterbahn fahren ohne Ende, dann ein paar Runden in der Mad Mill, zwischendurch ein Eis oder auch zwei, weiter mit dem Boot übers Wasser und die anderen nass spritzen, zur Stärkung Zuckerwatte, auf der Superslide rutschen und im freien Fall ins Becken jumpen, ganz viel Pommes, und zum Schluss im Kettenkarussell abheben. That's it ... der perfekte Tag für meinen Sohn ist ein Tag in Duinrell.

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  • Ein Spaziergang durch das königliche Den Haag, Teil 2
    Ulrike Grafberger, Donnerstag, 11. April 2013

    Eine Perle unter den holländischen Plätzen ist für mich die Lange Voorhout – ein L-förmiger, mit Linden gesäumter Platz. Umgeben wird er von stattlichen Prunkbauten wie dem legendären 5-Sterne-Hotel Des Indes, in dem Staatsoberhäupter und Adlige nächtigen. Wer jetzt Lust auf einen High Tea oder auf einen Drink bekommt, der sollte einen kurzen Abstecher in das Hotel Des Indes machen. Auf den dicken Perserteppichen, unter den funkelnden Kronleuchtern und in der pompösen Atmosphäre fühlt man sich selbst wie ein kleiner König.

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  • 3 Ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten im Amsterdamer Grachtengürtel
    Heather Tucker, Montag, 15. April 2013

    Die meisten Besucher, die nach Amsterdam kommen, werden sich während ihres Besuches in der Stadt unweigerlich der Grachten bewusst. Sie sind ja kaum zu übersehen. Diese Grachten, anhand derer Sie sich auf Ihrem Weg durch die Stadt orientieren können, oder die als Hintergrund für Ihre Erinnerungsfotos dienen, feiern dieses Jahr ihren 400. Geburtstag.

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  • Ein Spaziergang durch das königliche Den Haag, Teil 1
    Ulrike Grafberger, Donnerstag, 11. April 2013

    Den Haag ist zwar nicht die Hauptstadt der Niederlande, doch Sitz der Regierung und des Königshauses. Man bezeichnet Den Haag daher als „hofstad“, als Stadt des königlichen Hofes, und Amsterdam als „hoofdstad“, als Hauptstadt.

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  • Eine tierisch gute Geburtstagsfeier
    Heather Tucker, Montag, 8. April 2013

    „Löwen und Tiger und Bären! Oh weh!“ – Dorothy, The Wizard of Oz

    Wenn es über Tiere geht, muss ich zwei Dinge beichten, erstens, mein Lieblingstier ist das Nilpferd, und zweitens, ich bin eine Art Zoo-Junkie. Als ich also hörte, dass der Königliche Zoo Artis in Amsterdam seinen 175. Geburtstag feiert, war es nur logisch, dass ich ihm einen Besuch abstatte.

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  • Was Schotten nicht glauben wollen
    Denise Mosbach, Donnerstag, 4. April 2013

    Stellen Sie sich folgendes vor: Sie trinken ein paar Bier in der Kneipe um die Ecke, und jemand fordert Sie zu einer Runde ‚colf‘ heraus. Sie packen Ihren Schläger, der wie ein besonders schwerer Hockeyschläger aussieht. Sie und Ihr ‚Gegner‘ vereinbaren ein Ziel: die Kirchentür im nächsten Dorf, circa 10 Meilen entfernt. Sieger ist, wer diese Tür mit möglichst wenigen Schlägen erreicht. Unterwegs treffen Sie ein paar Passanten und einige Fenster gehen zu Bruch, aber Sie lassen sich den Spaß nicht verderben. Dieser extrem beliebte Sport war zweifellos der Vorläufer von Golf – wenngleich die Schotten dies bestreiten, aber natürlich haben sie Unrecht.

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  • Designer-Vintage Shopping
    Denise Mosbach, Montag, 18. März 2013

    Vintage Fashion ist schon seit den Sixties populär. Nach einem leichten Rückgang in den Achziger und Neunzigern ist Vintage wieder voll im Trend und man könnte behaupten, dass wir uns derzeit in einer Art Neo-Vintage-Phase befinden. „Es ist so ein Modewort geworden, dass heutzutage alles aus zweiter Hand als ‚Vintage‘ bezeichnet wird“, sagt Caroline Brakel, Fashion Editor der niederländischen Modezeitschriften JFK und Jackie. Offiziell gilt jedoch nur das als ‚Vintage‘, was aus den Fifties, Sixties oder Seventies stammt (und auch aus den Eighties, seit wir das neue Jahrtausend erreicht haben). „Wie zum Beispiel eine Yves Laurent Handtasche aus den Sechzigern oder ein Emporio Armani Anzug aus den Achtzigern.“

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  • Interessante Unternehmungen mit der VisitHolland App planen
    Heather Tucker, Dienstag, 5. März 2013

    Ich bekomme bald Besuch von meiner Freundin aus Deutschland. Sie war schon mehrmals in Holland, das heißt, wir haben die typischen Touristenattraktionen bereits abgehakt. Sie hat genügend Käsesorten gekostet und Tulpen gekauft, sie will keine Holzschuhe mehr anziehen und keine Windmühlen mehr besichtigen, und deshalb möchte ich ihr während ihres nächsten Aufenthalts etwas richtig interessantes und einzigartiges zeigen.

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  • Rotterdam bei Tag und Nacht: Ein Routenplan für Fotografen
    Heather Tucker, Dienstag, 5. März 2013
    Kubuswohnungen, die größte Klappbrücke der Welt und das höchste Gebäude der Niederlande – nicht umsonst wurde Rotterdam 2007 zur Stadt der Architektur ernannt. Wenn Sie gerne fotografieren, dürfen Sie diese holländische Großstadt keinesfalls verpassen. Verbringen Sie einen Tag durch die Stadt spazierend, bewundern Sie dabei die einzigartige Architektur und machen Sie dynamische Fotos dieser modernen Metropole.
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  • Haben Sie schon einmal von M.C. Escher gehört?
    Maeva Heux, Mittwoch, 6. März 2013
    M.C. Escher (1898-1972) ist der berühmteste grafische Zeichner, den es je in Holland gab. Vor zehn Jahren wurde in Den Haag ein eigenes Escher-Museum eröffnet, in dem Sie sein Werk bewundern können: Escher in het Paleis.
    Ich hatte dieses Museum bereits anlässlich der Eröffnung besucht und nahm mir damals vor, diesen Besuch zu wiederholen. Und das habe ich jetzt getan!
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  • Muiderslot
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 5. März 2013

    Heute steht ein Ausflug zum Muiderslot, einer Wasserburg südöstlich von Amsterdam, auf dem Programm. Und wie es sich für eine echte Wasserburg gehört, gibt es einen ansehnlichen Burggraben, eine Zugbrücke und hohe Mauern.

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  • Blumenfelder
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 5. März 2013

    Der Keukenhof ist eine Institution in Holland. Und fast 800.000 Besucher pro Jahr können sich nicht irren. Aber: Diese 800.000 Besucher verteilen sich auf leidglich acht Wochen. Also 100.000 Besucher pro Woche. Da kommt ganz schön was zusammen: Niederländer, Deutsche, Italiener, Japaner, Amerikaner. Ein buntes Gemisch an Nationalitäten hüpft vom Mitte März bis Mitte Mai aus den Bussen, um zwischen Tulpen und Narzissen Unmengen von Fotos zu schießen. Nicht umsonst ist der Keukenhof eines der beliebtesten Foto-Motive der Niederlande.

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  • Frans Hals Museum in Haarlem
    Ulrike Grafberger, Dienstag, 5. März 2013

    Ein Museumsbesuch ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Doch beim Frans Hals Museum in Haarlem kann man seine Meinung ruhig einmal ändern. Warum? Es gibt ein paar gute Gründe ...

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  • Ein Hoch auf die Grachten
    Denise Mosbach, Donnerstag, 21. Februar 2013

    An einem Samstagabend in Amsterdam ausgehen ist natürlich sehr verlockend. Aber glauben Sie mir, dass Sie schnell vergessen, was Sie eventuell verpasst haben, wenn Sie am Sonntag früh morgens mit dem Fahrrad an den Grachten entlang fahren. Die Stadt schläft noch, ein verwaschenes Sonnenlicht ‚kitzelt‘ die Grachtenhäuser, und Sie fühlen sich als ob die Stadt Ihnen gehört.

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  • Körperpflege ist ‚in‘
    Denise Mosbach, Donnerstag, 14. Februar 2013

    Es begann in den Neunzigern, und wie viele Trends kam auch dieser aus den USA. Wo Männer früher als eher lächerlich galten, wenn sie zu viel auf ihr Äußeres gaben, waren sie plötzlich Trendsetter. Körperpflege war im Vormarsch und breitete sich schnell auch in Richtung Europa aus, wo sich der Trend zum Lifestyle entwickelte. Heutzutage haben alle angesehenen Hersteller von Hautpflegeprodukten, Parfüms und Beauty-Marken auch eigene Produktserien für den Mann. Die besten, einzigartigsten und speziellsten Marken gibt es bei Skins Cosmetics. Skins Cosmetics Geschäfte findet man im schicken Conservatorium Hotel in Amsterdam und im luxurösen Kaufhaus Bijenkorf in Rotterdam.

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