Liberation Route

Die Liberation Route Europe ist eine Route, die durch acht Länder an Gedenkstätten für den Zweiten Weltkrieg entlangführt. Von Südengland aus verläuft sie über Frankreich, Luxemburg und Belgien bis nach Holland. Von hier aus können Sie die Route über Deutschland und Polen oder nach Italien fortsetzen. Unterwegs finden Sie diverse Museen, Gedenkstätten, Denkmäler und Soldatenfriedhöfe. Über eine App oder sogenannte Audio-Spots lauschen Sie Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg.

Historische Orte entlang der Liberation Route

Die Liberation Route durch Europa

Folgen Sie der Liberation Route, und entdecken Sie persönliche Geschichten, entscheidende Momente und wichtige Orte für die Befreiung Europas am Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieses internationale Projekt zollt einem Schlüsselmoment in der neueren Geschichte Europas Tribut: den Militäraktionen und Bemühungen, die das Ende des Zweite Weltkrieges herbeiführten. Es ist eine Geschichte der Befreiung, die mit den Landungen in der Normandie am D-Day im Juni 1944 begann, und sich danach über den ganzen Kontinent erstreckte, als die Alliierten schließlich die französischen Strände durchquert hatten und die Achsenmächte überwanden, um Frankreich, Belgien und Holland zu befreien. Neben Schauplätzen in Holland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und England zieht sich die Liberation Route durch Deutschland, Polen und in Richtung Süden bis nach Italien.

Die Liberation Route in Holland

Erfahren Sie, wie die Befreiung von Holland in Limburg begann, der ersten holländischen Provinz, in welche die alliierten Kräfte vordringen konnten. Ihr Vormarsch in nördlicher Richtung war von heftigen Kämpfen begleitet, die sich durch die Provinzen Noord-Brabant und Gelderland zogen, die Schauplätze der Operation Market Garden, einer der größten Luftlande-Operationen des Krieges und der Rheinland-Offensive. Die holländischen Städte Eindhoven, Nimwegen und Arnheim spielten wichtige Rollen bei diesen Aktionen, die zum Ziel hatten, einen wichtigen Zugangsweg nach Deutschland zu schaffen. Die entscheidende Schlacht um Arnheim war der größte Fehlschlag dieser Angriffe, wobei zahlreiche Soldaten ihr Leben verloren. Südwestlich, in der Provinz Zeeland kämpften die Alliierten bei der Schlacht an der Scheldemündung um die Befreiung der Häfen von Antwerpen. Laden Sie die Liberation Route App herunter oder besuchen Sie die Website des Projekts, um Audioclips zu hören und persönlichen Geschichten über die ‚Brücke von Arnheim‘, von Fallschirmspringern in Eindhoven, den Sinti und Roma in Beek und den von Landungen in Zeeland zu lauschen.

Erinnerung und Gedenken

Die Erinnerung und Gedenken an das Kriegsgeschehen spielen in der holländischen Kultur nach wie vor eine wichtige Rolle. Ein offizieller Gedenktag findet in Holland alljährlich am 4. Mai statt, während am 5. Mai, dem Tag der Befreiung, die Freiheit in jeglicher Form gefeiert wird. Weitere Veranstaltungen in den Monaten September und Oktober gedenken alljährlich der Operation Market Garden und der Schlacht an der Scheldemündung. Vertiefen Sie sich in die Aktionen, welche der Befreiung Hollands vorausgingen und besuchen Sie einige der Kriegsmuseen in Gelderland und Limburg oder in den Provinzen Zeeland und Brabant. Von den Militärfahrzeugen des riesigen Kriegsmuseums Overloon, bis zur besinnlichen Gedenkstätte des ehemaligen Lagers Vught, finden Sie zahlreiche Möglichkeiten, um die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges zu erfahren. Außerdem sind die Soldatenfriedhöfe und Kriegsdenkmäler in Holland ergreifende Plätze, um – ungeachtet ihrer Nationalität – all derer zu gedenken, die damals ihr Leben gelassen haben.

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