Der äußerste Norden

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Die Provinzen Drenthe, Groningen und Friesland bilden den äußersten Norden. In diesen Flachlandgebieten im Norden befinden sich einige der schönsten Naturlandschaften. Die Seen und Kanäle Frieslands bilden das größte Netzwerk zusammenhängender Wasserwege in Europa, während Drenthe und Groningen über schöne ländliche Gegenden verfügen. Ob Sie nun Radfahren, Wandern, Segeln oder Surfen wollen – im äußersten Norden haben Sie alle Möglichkeiten für einen Aktivurlaub.

Groningen

Groningen befindet sich in der nordöstlichen Ecke der Niederlande. Im Osten grenzt es an Niedersachsen, im Süden an Drenthe, im Westen an Friesland und im Norden an das Wattenmeer. Die Hauptstadt der Provinz heißt ebenfalls Groningen. Diese quirlige Universitätsstadt ist ideal zum Einkaufen, um Kultur zu erleben und das spannende Nachtleben zu erkunden.

Friesland

Friesland lebt vorwiegend von der Landwirtschaft. Von hier stammen die berühmten schwarz-weißen Holsteinrinder und die bekannten schwarzen Friesenpferde. Doch auch der Tourismus ist eine wichtige Einkommensquelle und spielt sich vor allem an den Seen im Südwesten der Provinz und auf den Inseln im Wattenmeer ab. Jedes Jahr kommen Tausende Wassersportfans nach Friesland, um seine herrlichen Wasserwege zu erkunden. Außerdem ist die Provinz für ihre Schlittschuhläufer berühmt – sobald es das Wetter es erlaubt, sind alle draußen auf dem Eis.

Drenthe

Anders als viele andere niederländische Regionen war Drenthe schon immer eine dünn besiedelte ländliche Gegend. Andere Teile der Niederlande betrachteten die Provinz weniger als einen Teil des Landes sondern vielmehr als Einöde. Allerdings wird diese Einöde schon seit der Vorzeit von Menschen bewohnt – und sei es auch nur von einer Handvoll. Den handfestesten Beweis hierfür liefern die Dolmen (Hunebedden), die um 3000 v. Chr. errichtet wurden. Neben der ländlichen Gegend sind auch die Hunebedden von Drenthe einen Besuch wert.