Die Geschichte der Elfstedentocht

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Die Geschichte der Elfstedentocht

Heutzutage ist die Elfstedentocht ein phantastisches nationales Spektakel mit Sponsoren und TV-Teams, aber das alles gab es in den ersten Jahrzehnten noch nicht. Für viele Friesen war das Eislaufen von jeher die einzige Möglichkeit, um während der kalten Winter größere Strecken zurückzulegen, denn lange nicht jeder konnte sich ein Pferd leisten.

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Heutzutage ist die Elfstedentocht ein phantastisches nationales Spektakel mit Sponsoren und TV-Teams, aber das alles gab es in den ersten Jahrzehnten noch nicht. Für viele Friesen war das Eislaufen von jeher die einzige Möglichkeit, um während der kalten Winter größere Strecken zurückzulegen, denn lange nicht jeder konnte sich ein Pferd leisten.

  • Welches sind die elf Städte der Elfstedentocht?
  • Die letzte Elfstedentocht fand 1997 statt.
  • Sogar der heutige König Willem-Alexander legte einst die Tour zurück.

Elfstedentocht-Fieber

Seit dieser Tour im Jahr 1909 konnten nur 15 offizielle Elfstedentochten stattfinden, die letzte 1997. Aber jedes Jahr, sobald es zu frieren beginnt, bricht in gesamt Holland das ‚Elfstedentocht-Fieber‘ aus, und alle hoffen auf eine neue Version dieser einzigartigen Tour.

Das Elfsteden-Kreuz

Aus der Überlieferung weiß man, dass man schon vor Jahrhunderten versucht hat, an einem Tag eine Runde entlang aller friesischen Städte auf Schlittschuhen zurückzulegen. Aber erst Pim Mulier gelang es 1909 eine Eislauftour entlang der elf Städte zu organisieren, und er entwarf auch das ‚Kreuz‘, das den Teilnehmern überreicht wird, denen es gelingt, die Tour innerhalb der festgelegten Zeit zu vollenden.

Welches sind die elf Städte der Elfstedentocht?

Die traditionelle Elfstedentocht startet am frühen Morgen in Leeuwarden. Anschließend passieren die Eisläufer die Orte Sneek, IJlst, Sloten, Stavoren, Hindeloopen, Workum, Bolsward, Harlingen, Franeker, Dokkum, und das Ziel ist wiederum in Leeuwarden.

W.A. van Buren

Im Jahr 1986 trat der heutige König Willem-Alexander zum Start der 200 km langen Tour inkognito an. Nach circa der Hälfte der Tour wurde bekannt, dass sich der 18-jährige, damals noch Prinz Willem-Alexander, unter dem Namen W.A. van Buren angemeldet hatte. Van Buren ist ein Deckname, der häufiger von der königlichen Familie benutzt wird.