Damplatz

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Der Damplatz ist das pulsierende Zentrum Amsterdams. Im Gegensatz zu früher ist der Dam heute ein friedlicher Platz, auf dem sich zahlreiche Tauben und Straßenkünstler tummeln.

Der Damplatz blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Um 1270 wurde an dieser Stelle ein Damm in den Fluss Amstel gebaut. Der Damplatz war einst der zentrale Marktplatz von Amsterdam, wo buchstäblich alles verkauft wurde.

Proteste und Gewalt am Damplatz

Im Jahr 1535 wurde der Dam zum Schauplatz des Täuferaufstands. Weniger als ein Jahrhundert später war die Beute der Silberflotte der Auslöser für einen Aufstand. Die Proteste, die aufgrund der Senkung der Leistungen von Arbeitern im Jahr 1935 ausbrachen, waren ebenfalls auf diesen Platz konzentriert. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs töteten deutsche Soldaten hier unschuldige Bürger während einer grausigen Schießerei. In den 1960er und 1970er Jahren fanden hier Studentenproteste statt, ebenso wie die Demonstrationen gegen den Krieg in Vietnam. In den letzten paar Jahrzehnten ist es auf dem Dam ruhig geworden. Die jüngsten Unruhen fanden im Jahr 1980 statt anlässlich der Investitur Ihrer Königlichen Hoheit Königin Beatrix in der Nieuwe Kerk.

Nationalmonument

Das Nationalmonument auf dem Dam wurde am 4. Mai 1956 enthüllt. Es wurde in Erinnerung an diejenigen errichtet, die während des Zweiten Weltkriegs starben. Jedes Jahr am 4. Mai gedenken hier viele Würdenträger, darunter Vertreter der königlichen Familie, den Opfern des Zweiten Weltkriegs.

Der königliche Palast und die Nieuwe Kerk in Amsterdam liegen ebenfalls am Damplatz. Weitere Highlights in der Nähe sind das Rotlichtviertel, das schmalste Haus der Welt am Singel 7 und das Einkaufszentrum Magna Plaza.