Das Wandern am Wattenmeer

3 Mal gesehen

Wattwandern (auf Niederländisch: wadlopen) ist eine aufregende und abenteuerliche Gelegenheit, das einzigartige Naturschutzgebiet des Wattenmeers zu erkunden. Planen Sie eine Wanderung im Watt. Die Ebbe macht es möglich, den Meeresboden mit den eigenen Füßen zu überqueren. Die Untiefen im Watt bestehen aus Sandbänken und sind mit Gräben und Schluchten durchzogen. Während einer typischen Wattwanderung kämpfen Sie sich durch kilometerlangen Schlamm und hüfthohes Wasser, bevor Sie eine der schönen Watteninseln erreichen.

Die Alpen in der Waagerechten?

Umgeben von Meer, Sand, Wind und der Tatsache, dass man sich kontinuierlich durch dicken Schlamm kämpfen muss, wird eine Wanderung im Watt zu einer besonders anstrengenden Expedition. Nicht umsonst wird das Watt auch ´die Alpen in der Waagerechten´ genannt. Alle Wandergruppen werden von einem erfahrenen Guide durch das Watt geführt, der die Vielfalt an Vögeln, Fischen und Pflanzen erklärt. Gelegentlich stößt man auch mal auf einige Seehunde oder Quallen, die auf der Sandbank gestrandet sind. Die Tour Guides bekommen alle drei Jahre ein kompaktes Training, dass sich vor allem auf das Wetter, die Gezeiten, Flora und Fauna und Erste Hilfe bezieht.

Die Wandern im Watt

Üblicherweise starten die Touren auf einem Deich am Wattenmeer. Der erste Teil der Wanderung (ca. 1 Stunde) führt Sie durch die schlammigen Salzwiesen. Danach geht der Weg an der Unterseite des Watts entlang. Die Wanderung dauert zwischen 3 und 5 Stunden und endet meist auf einer Insel, ist aber gezeitenabhängig.

Es ist empfehlenswert, eine Wattwanderung nur dann zu machen, wenn Sie gesund und fit sind. Durch die Gezeiten ist das Wattenmeer unberechenbar. Das Wasser kann in Minutenschnelle steigen. Nicht nur deswegen wird empfohlen, niemals ohne einen Guide eine Wanderung zu machen.

Holland mit einer Gruppe