Die Maeslant-Sperre

Der jüngste Bauabschnitt der Deltawerke bei der Provinz Zeeland ist die Sturmflutsperre am „Neuen Wasserweg“ und bei Het Scheur nahe Hoek van Holland. Auch hier musste die Bevölkerung vor Flutkatastrophen geschützt werden und deshalb entschied man sich 1987 zum Bau der Maeslant-Sperre.

Bewegliche Wassersperre

In den ursprünglichen Plänen was dies kein Thema, da man die Erreichbarkeit der Häfen von Rotterdam und Antwerpen nicht behindern wollte. Als sich jedoch herausstellte, dass die ursprünglich geplanten Deiche nicht hoch genug waren, um die Bevölkerung zu schützen, entschied man sich dennoch zum Bau einer beweglichen Wassersperre.

Mit Wasser gefüllte Tore

Die riesigen Tore der Sperre sind eigentlich treibende Pontons, die mit Wasser gefüllt werden können, wodurch sie sinken und massive Barrieren bilden. Sobald die Bedrohung gewichen ist, werden sie wieder leergepumpt und in einem abschließbaren Stauraum gelagert. Das alles erfolgt Computer gesteuert und ist damit ein weiteres Beispiel holländischer Ingenieurleistung, mit dem die Holländer das Wasser auch in Zukunft beherrschen werden.

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