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Hünengräber in Drenthe
Borger, Drenthe
Vor mehr als 5000 Jahren lebte im Osten Hollands, in der heutigen Provinz Drenthe, das Trichterbechervolk. Sie waren die Erbauer der geheimnisvollen Hünengräber. Die Hünengräber wurden aus großen Findlingen errichtet, die in der vorletzten Eiszeit aus Skandinavien in den Norden Hollands gelangten.
Betten der Riesen
Die örtliche Bevölkerung glaubte jahrhundertelang, dass die Hünengräber Riesen als Bett oder Grab gedient hatten. Heute wissen wir, dass diese enormen Bauwerke als Gemeinschaftsgräber genutzt wurden. Wie das Trichterbechervolk in der Lage war, die riesigen Findlinge auf einander zu stapeln, ist allerdings auch heute noch unbekannt.
Schutzstatus
In Drenthe sind noch 52 Hünengräber zu sehen. Die meisten Hünengräber liegen in der Gegend um Borger und Emmen. Unzählige Hünengräber wurden im Lauf der Jahrhunderte abgerissen und zerstört. Die Steine eigneten sich gut für den Bau von Straßen, Deichen und Kirchen. Aber seit 1734 stehen die Hünengräber unter Schutz.
Kleine Enthüllungen
Im Hünengräberzentrum in Borger wird die Geschichte dieser mysteriösen Megalithgräber und des Volkes, das sie erbaute, erzählt. Und vor Allem: warum sie gebaut wurden. Auf viele Fragen wurden noch keine eindeutigen Antworten gefunden, aber in diesem Museum wird der Schleier über der Vergangenheit ein wenig gelüftet.
Weitere Informationen
Website:
www.hunebedcentrum.nl
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