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Batavia-Werft
Lelystad, Flevoland

Wussten Sie schon, dass New York City fast fünfzig Jahre lang holländischer Besitz war? Dass Holland aufgrund des Schiffsbaus und eines zuvor unerahnten Handelsgeistes fast ein Jahrhundert lang das mächtigste Land der Welt war? In der werft "Bataviawerf" entdecken Sie das Geheimnis der Schiffe aus Holz, der Gewürze und der Monate währenden Handelsmissionen im geheimnisvollen fernen Orient.

Die VOC und das Goldene Zeitalter
Im 17. Jahrhundert hatte Holland die weltweit erste Effektenbörse und genoss mit Malern wie Rembrandt und Vermeer auch auf kulturellem Gebiet großes Ansehen. Nach der Gründung des Handelsunternehmens "Vereinigte Ostindische Kompanie" (Verenigde Oost-Indische Compagnie - VOC) profitierte Holland fast zwei Jahrhunderte lang von einem Handelsmonopol in Asien und verfügte über eine der mächtigsten Flotten der Welt. Amsterdam galt bis zum Ende des goldenen Zeitalters als das Handelszentrum der Welt, weit vor London und Paris.

An Bord von zwei "goldenen" Schiffen
In der Batavia-Werft finden Sie zwei Nachbauten berühmter VOC-Schiffe, der "Batavia" und der "Sieben Provinzen". Beide Schiffe wurden in Originalgröße und mit den ursprünglichen Materialien erbaut. Die "Batavia" (1628) bietet Platz für eine Schiffsbesatzung von 332 Personen. Das Schiff ist 56 Meter lang, hat einen Mast von 55 Metern und 55 Gusseisenkanonen, die - bei Vorführungen - noch immer abgefeuert werden.

Weitere Informationen
Website: www.bataviawerf.nl



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