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Maritiem & Jutters Museum
Oudeschild (Texel), Provinz Nord-Holland
Schon seit Urzeiten ist das Leben auf Texel mit dem Meer verbunden. Nicht nur durch das Leben auf einer Insel, sondern auch durch die Fischerei und den Strandraub. Schon seit Hunderten von Jahren ist die Fischerei auf Texel die wichtigste Einkommensquelle. Der Strandraub entstand aus reiner Not. Die Einwohner von Texel waren arm und der Strandraub eignete sich perfekt, um kostenloses Brennholz und brauchbare Gegenstände zu erhalten. Im "Maritiem & Jutters Museum" erfahren Sie alles Wissenswerte über den Strandraub, die Schifffahrt und Fischerei um die Watteninsel Texel.
Das Tor zur Welt
In diesen monumentalen Getreidespeichern aus dem 19. Jahrhundert, die zum Museum gehören, wird der neueste Stand der Unterwasserarchäologie und ein Modell der Reede von Texel dargestellt. Dieses Modell ist stolze 18 Meter lang und gemeinsam mit Hunderten von Schiffen und Tausenden von Personen, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Museums. Im 17. Jahrhundert war die Reede von Texel ein Tor zur Welt. Für Handelsschiffe, Fischer, Walfänger und Kaufleute der VOC aus der ganzen Welt nahm die Reise hier ihren Anfang und endete hier.
Strandraub
In der Strandraubabteilung des Museums sind Gegenstände ausgestellt, die Strandräuber im Laufe der Zeit zusammengetragen haben. Es ist eine echte Erfahrung, diese Abteilung zu besuchen und sich die Vielzahl an Tauen, Netzen, Schwimmkörpern, Suchlichtern, Außenbordmotoren und fast viertausend unterschiedlichen Flaschen. Auf dem Gelände des Museums vermitteln ein Zimmermannshaus und zwei Fischerhäuser ein lebendiges Bild von der ärmlichen Lebensbedingungen um 1900.
Weitere Informationen
Website:
www.texelsmaritiem.nl
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