Mata Hari: Der Mythos und das Mädchen

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Mata Hari: Der Mythos und das Mädchen

Vertiefen Sie sich in eine besonders spannende Episode aus der Geschichte Frieslands, und besuchen Sie die Ausstellung „Mata Hari: De Mythe en het Meisje“ (Mata Hari: Der Mythos und das Mädchen) im Fries Museum.

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Die Mata-Hari-Ausstellung im Fries Museum in Leeuwarden, mit dem Titel „De Mythe en het Meisje“ (Der Mythos und das Mädchen) beleuchtet das Leben des aus Friesland stammenden Superstars, einer Frau, die als eine der populärsten exotischen Tänzerinnen aller Zeiten galt, während des Krieges aber auch beschuldigt wurde, eine Spionin zu sein. Diese umfangreiche Ausstellung ist Teil des Kulturprogramms von Leeuwarden-Friesland, Kulturhauptstadt Europas 2018, und beleuchtet ihre Geschichte aus einer ganz neuen Perspektive, anhand von Briefen, persönlichen Gegenständen, Fotografien, neu veröffentlichten Militärakten und vielem mehr.

  • Entdecken Sie vom 14. Oktober 2017 bis 2. April 2018 eine der faszinierendsten Episoden aus der Geschichte Frieslands im Fries Museum.
  • Erfahren Sie ganz neue Aspekte aus dem dramatischen Leben Mata Haris anhand neu veröffentlichter französischer Militärakten.
  • Aber ihre Geschichte ist nur eines der zahlreichen faszinierenden, überraschenden Elemente, die es in Leeuwarden-Friesland 2018 zu entdecken gibt.

Vertiefen Sie sich in die Geschichte einer friesischen Ikone

Die aus Leeuwarden stammende Margaretha Zelle, bekannter unter ihrem Künstlernamen Mata Hari, faszinierte ganz Europa als exotische Tänzerin in Paris. Am Zenit ihrer Karriere, von 1903 bis circa 1912, genoss diese freigeistige, nonkonformistische Dame die Aufmerksamkeit vieler. Als wahre Friesin lebte Mata Hari im Hier und Jetzt, genoss jeden Augenblick und kostete das Leben voll aus. Ihre zahlreichen Liebesbeziehungen erregten jedoch den Verdacht der französischen Behörden, was 1917 schließlich zu ihrer Hinrichtung im Alter von nur 41 Jahren führte.

Vom 14. Oktober 2017 bis 2. April 2018 zollt das Fries Museum dieser Ikone mit einer großen Ausstellung Tribut, die den Titel „Mata Hari: De Mythe en het Meisje“ (Mata Hari: Der Mythos und das Mädchen) trägt. Und genau 100 Jahre nach ihrem Tod veröffentlichte Frankreich ihre Militärakte – machen Sie sich also auf einige Überraschungen gefasst.

Erfahren Sie die ganze Geschichte im Fries Museum

Die lang ersehnte Mata-Hari-Ausstellung im Fries Museum, ein beeindruckendes Zentrum für friesische Kunst, Kultur und historische Artefakte, bietet ganz persönliche Einblicke in das Leben der raffinierten Verführerin. Anhand ihrer Briefe, persönlicher Gegenstände, Fotografien, Kostüme, seltener Aufzeichnungen ihrer Auftritte und der neu veröffentlichten Militärakten lernen Sie die echte Frau hinter dem Mythos kennen. Bisher nicht veröffentlichte Quellen bieten neue Einblicke in ihr Leben, von ihrer frühen Jugend bis zu den intrigenumwobenen Jahren vor ihrem frühen Tod, und werfen neue Fragen darüber auf, ob sie tatsächlich eine Doppelspionin war. Die Stadt Leeuwarden ist gemeinsam mit der Provinz Friesland die Kulturhauptstadt Europas 2018, ein idealer Moment also, um sich in die faszinierende Geschichte dieser Region zu vertiefen, und sich mit der Vergangenheit einer ihrer berüchtigtsten und kulturell prägendsten Persönlichkeiten zu beschäftigen.

Doppelagentin oder düpierte Verführerin?

Mata Hari ist „Kult“ in jedem Sinne dieses Begriffes. Als typische „femme fatale“ ist ihr Lebenslauf symbolisch für Europas Niedergang während des Ersten Weltkrieges. Nach ihrer Kindheit als Tochter eines verschwenderischen Vaters sah sie sich durch familiäre Schwierigkeiten gezwungen, einen aufbrausenden niederländischen Kolonialoffizier zu ehelichen und zog mit diesem in die damalige Kolonie Niederländisch-Indien. Nach dem Scheitern ihrer Ehe startete Mata Hari ein neues Leben in Paris. Sie versuchte sich zunächst 1903 als Zirkusreiterin (Amazone), gewann aber erst als exotische Tänzerin Berühmtheit und faszinierte damit ihr Publikum.

Mit ihrer koketten Art erregte sie die Aufmerksamkeit zahlreicher Herren. Sie wurde die Geliebte verschiedener prominenter Männer in Machtpositionen, darunter Politiker, hochrangige Offiziere und sogar ein Millionär. Während des Ersten Weltkrieges konnte Mata Hari als Staatsbürgerin des neutralen Hollands ungehindert international reisen und verliebte sich schließlich in einen jungen russischen Piloten. Nachdem dieser schwer verwundet wurde, stellte man ihr ein Ultimatum: sie durfte ihren Geliebten nur besuchen, wenn sie sich bereit erklärte, als Spionin für Deutschland zu arbeiten. Ob sie tatsächlich Geheimnisse preisgegeben hat, wird nach wie vor angezweifelt, aber sie wurde schließlich in Frankreich für schuldig befunden und am 17. Oktober 1917 durch ein Erschießungskommando hingerichtet.

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