Sense of Place

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Sense of Place

Bestaunen Sie die Landschaft der Wattküste, die im Rahmen von Leeuwarden-Friesland 2018 durch Landschaftskunst-Projekte transformiert wurde.

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Sense of Place ist eine Entdeckungsreise der Landschaftskunst und Landschaftsarchitektur, bei der das UNESCO-Welterbe Wattenmeer und dessen Landschaft die Hauptrolle spielen. Von Mai bis September 2018 entführt diese Sammlung ambitionierter Projekte die Besucher im Rahmen von Leeuwarden-Friesland, Kulturhauptstadt Europas 2018 auf eine Reise zurück zur Natur, an einen Ort, wo von Menschen geschaffene Deiche, Wiesen und Wälder in Harmonie mit dem Meer, mit Dünen und Stränden existieren.

  • Verpassen Sie keinesfalls die Gelegenheit, Innovationen der Landschaftskunst und -architektur im Rahmen von Leeuwarden-Friesland 2018 zu bestaunen.
  • Besuchen Sie die außergewöhnliche Insel Terschelling zum Oerol Festival, wenn ihre Landschaften für Schauspielaufführungen, Straßentheater, Kunst- und Musikdarbietungen zu Bühnen umgewandelt werden.
  • Begeben Sie sich hinaus in die Natur, und werden Sie Teil eines der ehrgeizigsten Projekte von Leeuwarden-Friesland, Kulturhauptstadt Europas 2018.

Kunst und Experimente in Frieslands einzigartiger Landschaft

Jeden Sommer kommen 50.000 Besucher zu den Stränden und Dünen der Insel Terschelling, wenn das internationale Theaterfestival Oerol ihre außergewöhnlichen Landschaften in Bühnen für Schauspielaufführungen, Straßentheater, Kunst- und Musikdarbietungen verwandelt. 2018 wollen die Organisatoren dieses kulturellen Highlights ihre Grenzen noch weiter verlegen. Für Sense of Place werden Künstler, Landschaftsarchitekten, Biologen und Wasser- und Forstbehörden auf bisher nie dagewesene Weise zusammenarbeiten, um zu demonstrieren, wie sich Landschaften entwickeln und wie sie sich bereits entwickelt haben. In diesem ländlichen Labor werden überraschende Kombinationen und verrückte Ideen in Innovationen und gemeinsamen Erfahrungen umgesetzt, welche Diversität und Veränderungen unterstützen können.

Ein Vermächtnis für Friesland und die friesische Gemeinschaft

2018 wird die einzigartige Landschaft der Region Wattenmeer fünf Monate lang in den Vordergrund gerückt, wenn Kunst und der Naturraum zu überraschenden Formen und Ideen zusammentreffen und verschmelzen. Sei es nun ein Deich in Form einer nackten Frau, ein hölzerner Heliostat, der das Sonnenlicht und die Gezeiten widerspiegelt, oder ein spiralförmiger Pavillon, der sich ins Meer erstreckt: die Besucher der Wunderwerke von Sense of Place werden die bemerkenswerte Landschaft der Region aus ganz neuen und überraschenden Perspektiven sehen. Dies ist die perfekte Möglichkeit, um über die natürlichen, sozialen und wirtschaftlichen Prozesse nachzudenken, welche die Landschaft und die Gemeinden Frieslands geformt haben. Nach 2018 wird Sense of Place in eine permanente Landschaftskunst-Ausstellung umgewandelt und auch weiterhin neue Besucher in die Region locken, aber auch als Katalysator für das Entstehen neuer, grenzübergreifender Gemeinschaften dienen und solcher zwischen Welten, die einander bisher noch nicht begegnet sind.

Sense of Place: Projekte im Wattgebiet

Sense of Place macht Frieslands einzigartige Landschaft sowohl zur Bühne als auch zur Hauptfigur. Dieses Konzept zwingt den Besucher, die Natur auf ganz neue Weise zu betrachten, wenn die gemeinschaftlichen Events von Leeuwarden-Friesland 2018 das Zusammenspiel von Menschen und unserem Planeten auf brillante Weise ausloten.

Einer der Höhepunkte ist beispielsweise „Camera Batavia“, eine Camera obscura auf einem Turm, der über dem Sand der beeindruckenden Dünen und der Küstenlinie der Wattenmeer-Region errichtet wird. Dadurch erhalten die Besucher einen neuen Blick auf die Landschaft, die Gezeiten und das Sonnenlicht, wenn sie durch einen konvexen Spiegel in alle Himmelsrichtungen blicken.

Ein weiteres faszinierendes Werk, das die Wahrnehmung der Landschaft und deren Nutzung durch die Menschen kritisch hinterfragt, ist „Dijk van een Wijf“ von der Künstlerin Nienke Brokke, die riesige Skulptur einer liegenden Nackten, gestaltet aus der Erde und dem grünen Gras des Deichs nahe dem friesischen Dorf Holwerd. Dieses Bio-Monument – im Bereich der Hüften und Schultern circa 20 Meter hoch – bildet einen Schutzwall zwischen dem Land und dem Meer, und wird damit zu einer Schutzheiligen Frieslands, die Saatgut, Ackerboden und Menschen vor Überflutung schützt.

Anderswo werden Sumpfgebiete zu einem Mondrian-Gemälde umgestaltet, und ein neues Gezeitenbecken verbindet die Ufermauer mit einem Escher-ähnlichen Pavillon, der sich unmittelbar über der Flutlinie befindet.

Übernachten in Friesland

Besuchen Sie die Wattenmeer-Region, um neue Energie zu tanken, und lassen Sie sich von Leeuwarden-Friesland 2018 und den „Sense of Place“-Projekten überraschen. Finden Sie die perfekte Übernachtungsmöglichkeit in einer der friesischen Städte, oder auf den windumtosten Wattinseln Ameland und Terschelling.

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