Die Mäzenin und der ‚Malermeister‘

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Die Mäzenin und der ‚Malermeister‘

Bewundern Sie die Entwicklung des Künstlers Bart van der Leck und den Einfluss seiner Mäzenin darauf.

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Das Kröller-Müller Museum zeigt vom 14. Oktober 2017 bis zum 2. April 2018 die Ausstellung „Die Mäzenin und der ‚Malermeister‘: Helene Kröller-Müller und Bart van der Leck“.

Anhand von Werken des Künstlers, Briefen von Kröller-Müller und Notizen des Austauschs mit seinen De Stijl-Kollegen werden das Verhältnis zwischen der Mäzenin und dem Maller, sowie die künstlerische Entwicklung Bart van der Lecks eingehend dargestellt.

  • Staunen Sie über die Unterstützung der Mäzenin für die Kunst.
  • Entdecken Sie eine der Schatzkammern zu De Stijl im Kröller-Müller Museum.
  • Erleben Sie das einzigartige Zusammenspiel von Natur und Kunst.

Das Kröller-Müller Museum und De Stijl

Das Kröller-Müller Museum im Naturpark Hoge Veluwe ist nach der Kunstsammlerin Helene Kröller-Müller benannt. Sie schenkte dem holländischen Staat über 11.000 Kunstwerke, die im 1938 gegründeten Museum ihren Platz fanden.

Dank Helenes Tatkraft und der ihres Beraters H.P. Bremmer ist das Museum auch als eine wahre Schatzkammer von De Stijl zu bezeichnen: die Sammlung beherbergt etliche Schüsselwerke von Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Bart van der Leck und von Gerrit Rietveld. Mit Bart van der Leck traf sie sogar eine mehrjährige Vereinbarung, die ihr das erste Vorkaufsrecht gewährte. Dies mündete in eine ansehnliche Sammlung von 42 Gemälden und 400 Zeichnungen.

Die Mäzenin Helene Kröller-Müller

Zwischen 1912 und 1928 gewährt Helene Kröller-Müller dem Künstler, auf Empfehlung ihres Beraters Hendrik Bremmer, eine jährliche Zulage und wird somit Van der Lecks Mäzenin. Wenig später, 1914, tritt der Künstler beim Transportunternehmen Wm. H. Müller & Co. in Dienst, dessen Direktor Anton Müller zu der Zeit war. Für den Hauptsitz der Firma in Den Haag fertigt Van der Leck ein großes Bleiglasfenster an, sowie Plakate für die Bataverlinie, Mosaike für das Londoner Büro und Farbvorgaben für Interieurs der Wohnhäuser, darunter auch das Jachthuis Sint Hubertus.

Die künstlerische Entwicklung von Bart van der Leck und die Mäzenin

In ihren 1925 veröffentlichten „Betrachtungen zu Problemen in der Entwicklung der modernen Malerei“ bezeichnet Helene ihren Protegé als einen ‚weit vielseitigeren und kraftvolleren Künstler als Mondrian‘, während sie sich 1916 noch mit Van der Lecks fortschreitenden Abstraktionen eher schwer tut. In dem Jahr lernt Bart van der Leck auch Piet Mondrian und Theo van Doesburg kennen. Mondrian und Van der Leck sind zu der Zeit stark auf der Suche, arbeiten wie besessen in ihren Ateliers und kommen daraufhin mit revolutionären Neuerungen. Bart van der Leck vereinfacht die Form in seinen Bildern und reduziert den Farbeinsatz radikal auf die Primärfarben.

Die Ausstellung

Mit einer repräsentativen Auswahl aus den 42 Bildern und 400 Zeichnungen der Sammlung wird die Entwicklung des Künstlers dargelegt, welche durch den spannenden und manchmal mühsamen Austausch mit der Mäzenin, aber auch durch Diskussionen mit Künstlerkollegen beeinflusst wird. Anhand der vielen Briefe, die Kröller-Müller dem Künstler schrieb, erhält der Besucher einen Einblick in ihre Sichtweise.

Themenjahr 100 Jahre De Stijl

Diese umfassende Ausstellung zu Bart van der Leck findet im Rahmen des Themenjahres Von Mondrian zu Dutch Design statt. Zu Ehren des 100. Gründungsjahres von De Stijl werden etliche Ausstellungen zu dieser Kunstströmung organisiert

Wir empfehlen: Genießen Sie Natur und Kunst im Skulpturengarten des Museums oder, wenn Ihnen nach mehr Bewegung zu Mute ist, dann kommen die weißen, kostenlos verfügbaren Fahrräder gerade recht, um den umliegenden Nationalpark Hoge Veluwe zu erkunden.

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Die Mäzenin und der ‚Malermeister‘
Adresse: 
Houtkampweg 6
6731AW Otterlo
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