Lauwersmeer-Radtour (43 km)

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Lauwersmeer-Radtour (43 km)

Werden Sie eins mit der Natur auf der Lauwersmeer-Radtour, voller historischer Sehenswürdigkeiten und mit den Wildtieren Hollands.

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Die 43 km lange Radtour durch den Nationalpark Lauwersmeer in der Nordspitze Hollands, die durch Teile der Provinzen Groningen und Friesland führt, ist gespickt mit faszinierender Fauna und Flora. Mit seinen verschiedenartigen Wildtieren ist dieses Gebiet ein Paradies für Naturliebhaber. Die Region entstand erst im Jahr 1969, als die Bucht Lauwersmeer eingedeicht und vom Wattenmeer abgezweigt wurde. Heutzutage bietet dieses Gebiet mit seinem einzigartigen Charakter eine ganz eigene Kultur und ein Habitat für unzählige Tierarten. Entdecken Sie die traditionellen Fischerhäfen von Zoutkamp und Lauwersoog, tauchen Sie ein in die Naturgebiete Marnewaard und Kollumerwaard oder legen Sie einen Zwischenstopp in historischen Warft-Dörfern wie Anjum ein. Sportfans können in einem der nahegelegenen Freizeitparks dem Wassersport frönen.

  • Tauchen Sie ein in ein faszinierendes Abenteuer, und radeln Sie eine 43 km lange Runde voller Fauna und Flora.
  • Erleben Sie die faszinierendsten Wildtiere, die Holland zu bieten hat, von Seehunden bis hin zu Raubvögeln.
  • Legen Sie einen Zwischenstopp im Hafen von Lauwersoog ein, um frischen Fisch zu genießen.

Starten Sie in Zoutkamp

Das historische Fischerdorf Zoutkamp ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Naturschutzgebiet Lauwersmeer zu erkunden. Dieses Dorf war einst Heimathafen für zahlreiche Fangschiffe und Krabbenkutter, aber als die Bucht Lauwersmeer 1969 vom Wattenmeer abgetrennt wurde, wurde der Fischerhafen nach Lauwersoog verlegt. Dennoch ist die Fischerei dort noch hoch angeschrieben, und die Stadt ist nach wie vor stolz auf ihren brausenden Hafen, der von farbenfrohen Holzhäusern umgeben ist. Von Zoutkamp aus folgen Sie der Route in nördlicher Richtung, im Uhrzeigersinn um den See herum.

Als nächstes gelangen Sie zum Marnewaard, im östlichen Teil des Nationalparks Lauwersmeer. Dies ist ein Schutzgebiet für zahleiche Tiere, in dem sie in der Regensaison in Wäldern und Hainen Schutz finden. Hier lässt sich deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit etwas Interessantes entdecken. Das Gebiet ist auch dicht besiedelt von Wildhasen und -kaninchen, weshalb Sie mit etwas Glück einen Raubvogel beim Jagen beobachten können. Darüber hinaus gibt es hier ein Trainingsgelände der königlichen niederländischen Armee. Dieser Bereich ist natürlich nicht zugänglich, wenn Schießübungen stattfinden, aber keine Sorge, die Gefahrenzone ist stets deutlich beschildert. 

Lauwersoog

Einer der Höhepunkte der Route ist zweifellos das Dorf Lauwersoog selbst, ein beliebter Zwischenstopp für Radfahrer die einen der wichtigsten Fischereihäfen der Provinz Groningen besichtigen möchten. Dies ist außerdem eine hervorragende Gelegenheit, um den berühmten frischen Fisch der Region zu probieren, und ganz Mutige können sogar rohen Hering kosten – die holländische Spezialität schlechthin. Sie finden hier auch Museum 't Fiskershúske, ein Freilichtmuseum, das der Geschichte der Schifffahrt in diesem Gebiet gewidmet ist. Aber ein Besuch in Lauwersoog ist nicht komplett, ohne den Hafen besichtigt zu haben, der wirklich unvergessliche Ausblicke auf das Wattenmeer und die Wattinseln bietet. Dieses UNESCO-Weltkulturerbe ist besonders beliebt, um Seehunde zu beobachten oder Wattwanderungen zu unternehmen.

Hier können Radfahrer die Naturschönheiten des Nationalparks Lauwersmeer in vollen Zügen genießen. Mit seinen sich im Wind wiegenden Schilffeldern, dunklen Wäldern und Sandbänken ist er ein Habitat für seltene Wildtiere. Jeder kann sich an den Tieren dieses Gebiets erfreuen, darunter Rotwild, Pferde und seltene Rinder, aber für Vogelbeobachter ist dies ein wahres Paradies, da sich im Gebiet um Lauwersoog Löffler, Uferschnepfen, Kormorane und eine Vielzahl weiterer Vogelarten tummeln. Wer ein gutes Auge hat, kann sogar einen Seeadler entdecken, der an seinen breiten Schwingen und seinem markanten, keilförmigen weißen Schwanz gut zu erkennen ist.

Anjum & Oostmahorn

Wenn Sie der Route weiter folgen, wird die historische Stadt Anjum sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie geht zurück auf das Jahr 1000 vor Christus und ist ein herrliches Beispiel für die Warft-Dörfer dieser Region, die auf einem künstlich angelegten Hügel erbaut wurden, um die Bewohner vor Überströmungen zu schützen. Auf dem Weg zurück zum See können Sie sich im Hafen Oostmahorn in die Geschichte des 16. Jahrhunderts vertiefen. Oder Sie legen eine Aktiv-Pause von all der herrlichen Natur und Ruhe im Naturschutzgebiet Lauwersmeer ein und besuchen einen der Freizeitparks in der Region. Direkt am See finden Sie eine Vielzahl von Wassersport-Möglichkeiten und Familienaktivitäten: Segeln, Volleyball und Schwimmen. Deshalb lockt der See das ganze Jahr über zahlreiche Surfer, Segler und Kanuten an.

Kollumerwaard

Nachdem Sie die Schleusen Dokkumer Nieuwe Zijlen passiert haben, die Friesland seit Jahrhunderten vor Überflutungen schützen, erreichen Sie südlich der Route Kollumerwaard, ein weiteres ausgedehntes Naturgebiet mit Grasland, Sümpfen und Schilffeldern. Wie auch im restlichen Park finden Sie hier unzählige Gänse, Bussarde, Falken und vieles mehr. Aber dieses Gebiet ist auch bekannt für seine große Anzahl an schottischen Hochlandrindern und Konik-Pferden, die man hier nicht selten ganz entspannt beim Grasen beobachten kann. Und wenn Sie es nicht eilig haben, sollten Sie vom Rad steigen und einen kleinen Umweg zu Fuß zurücklegen. Insbesondere die Vogelhütten und Beobachtungsplattformen bringen Sie den Wildtieren näher und bieten ganz neue Perspektiven der Landschaft.

Praktische Informationen

Gesamtstrecke: 43 km

·         Ausgangs- und Zielpunkt: Zoutkamp

·         Zoutkamperril: nach Knotenpunkt 6

·         Vogelhütte Jaap Deensgat: nach Knotenpunkt 6

·         Ballastplaat: von Knotenpunkt 6 nach Knotenpunkt 5

·         Lauwersoog: von Knotenpunkt 5 nach Knotenpunkt 4

·         Spuisluizen: nach Knotenpunkt 4

·         Wattenmeer, ein UNESCO-Weltkulturerbe: nach Knotenpunkt 4

·         Bantpolder: von Knotenpunkt 4 über Knotenpunkt 45 und anschließend 46

·         Anjum: von Knotenpunkt 46 nach Knotenpunkt 13

·         Oostmahorn: nach Knotenpunkt 13

·         Ezumazijl: von Knotenpunkt 13 nach Knotenpunkt 50

·         Vogelhütte Sylkajút: von Knotenpunkt 50 zu den Knotenpunkten 83 anschließend 85

·         Dokkumer Nieuwe Zijlen: von Knotenpunkt 85 nach Knotenpunkt 84

·         Kollumerwaard: nach Knotenpunkt 85

·         Ehemaliges Schießgelände: nach Knotenpunkt 90

Wir empfehlen: Was wäre schöner, als nach einem langen Tag auf dem Rad und voller Sehenswürdigkeiten die Nacht inmitten der Natur zu verbringen. Tun Sie es also den Holländern nach, und machen Sie aus Ihrer Lauwersmeer-Radtour den Lauwersmeer-Campingtrip. Es gibt eine ganz hervorragende Auswahl an geeigneten Campingplätzen in der Umgebung des Nationalparks Lauwersmeer. Und besuchen Sie auf jeden Fall auch den nahegelegenen Hortus Haren, einen der ältesten botanischen Gärten Hollands.

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