Das Goldene Zeitalter in Holland

Das Goldene Zeitalter Hollands war eine Periode enormen Wohlstands für die junge Republik. Mit dem Erfolg der VOC (Vereinigte Ostindische Kompanie) erlebte der internationale Handel eine Blütezeit, und die Städte, in denen die VOC-Kammern angesiedelt waren, wurden zu den reichsten von ganz Holland. Dieser Erfolg lockte in Kombination mit der relativen Toleranz der Region Einwanderer und Flüchtlinge an, und stimulierte das Wachstum in Hollands wichtigsten Häfen und Städten. Dies war auch eine Blütezeit der Kunst und Wissenschaft, wie die berühmten Gemälde der holländischen Meister Rembrandt, Frans Hals, Vermeer und Jan Steen beweisen. Über vier Jahrhunderte später ist die Geschichte des Goldenen Zeitalters in diesen holländischen Städten noch immer spürbar. Bewundern Sie künstlerische Meisterwerke in großartigen Museen, besuchen Sie die Kaufmannshäuser und Baudenkmäler, spazieren Sie entlang pittoresker Kanäle und besuchen Sie Häfen, die nach wie vor mit den Stufengiebeln des 17. Jahrhunderts und beeindruckenden Lagerhäusern gesäumt sind.

Das Goldene Zeitalter in Holland

Tauchen Sie ein in das Goldene Zeitalter Hollands auf einer Reise durch die Städte, die das Land – und die ganze Welt – im 17. Jahrhundert geprägt haben. Durch den neuen Wohlstand, gepaart mit der offenen Haltung bezüglich religiöser und intellektueller Freiheit, wurde Holland zu einem Zufluchtsort für europäische Einwanderer, Flüchtlinge aus Flandern und für all diejenigen, die der Verfolgung in Spanien und Portugal entkommen waren. Dieser Bevölkerungszuwachs stärkte Hollands Position als globaler Marktführer und trug darüber hinaus zu einigen der größten Errungenschaften im Bereich der Kunst und Wissenschaft bei. Während die Händler zu anderen, für sie unbekannten Kontinenten reisten, wurde die Vereinigte Ostindische Kompanie in Holland gegründet – das erste multinationale Unternehmen der Welt –, und die sechs Häfen, in denen ihre Kammern angesiedelt waren, erlebten ihre Blütezeit.

Erkunden Sie die Geschichte des Goldenen Zeitalters in ganz Holland

Entdecken Sie Dordrecht, eine Stadt, die bereits vor dem Goldenen Zeitalter Hollands boomte und die bei der Gründung der Republik eine entscheidende Rolle spielte. Entdecken Sie Frans Hals in Haarlem, gemeinsam mit anderen Künstlern, die nach Holland eingewandert waren und den Lauf der Kunstgeschichte verändert haben. Unternehmen Sie eine Zeitreise ins Goldene Zeitalter von Leiden, wo der Drang der Stadt nach Innovation die frühe Karriere von Rembrandt van Rijn beeinflusste. Rembrandt und andere holländische Meister aus dem Goldenen Zeitalter nehmen seit Jahrhunderten einen wichtigen Platz in der Kunstgeschichte ein.

Entdecken Sie Hollands blühende Geschichte

Finden Sie heraus, weshalb Rembrandt und seine Zeitgenossen in Amsterdam ihren Erfolg größtenteils wohlhabenden Kaufleuten zu danken hatten, die über die entsprechenden Mittel verfügten, um ihre Häuser mit Kunst zu füllen und bedeutende Werke in Auftrag zu geben, und erleben Sie das Goldene Zeitalter in Amsterdams Spitzenmuseen. Der aus dem Handel entstandene Wohlstand reichte auch bis Middelburg, ein wichtiger Standort für die Vereinigte Ostindische Kompanie, der für seine bis heute erhaltene kunstvolle Architektur des Goldenen Zeitalters bekannt geworden ist. Erfahren Sie, weshalb Hoorn und Enkhuizen zu dieser Zeit ebenso florierten, und sich von Fischerdörfern zu prosperierenden Handelszentren entwickelten, in denen man seinen Lebensunterhalt leichter verdienen konnte und wo auch Außenseiter willkommen waren. Die Waren, die aus Asien und Afrika importiert wurden, eroberten den europäischen Markt, wie auch das kultige, blau-weiße Porzellan, das im Goldenen Zeitalter in Delft reproduziert wurde. Diese Entwicklungen wurden durch fortschrittliche Autoritäten gefördert, die in Den Haag, dem neuen Machtzentrum im Goldenen Zeitalter Hollands für eine entsprechende Politik sorgten. Spazieren Sie über die breiten Boulevards, und erleben Sie Meisterwerke, wie Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“, in den Museen der Stadt.